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Leserbrief

100 Millionen pro Jahr für Velofahrer sind gut investiert

Velofahrer kosten pro Jahr 100 Millionen, Ausgabe vom 30. Juli

Das ist ja die Hammermeldung, auf die wir alle mit Spannung gewartet haben: Die Velofahrer kosten die Schweizer Allgemeinheit 100 Millionen Franken pro Jahr. Darunter noch zwei interessante Zahlen: 1 Kilometer Velofahrt kostet die Allgemeinheit 0,6 Rappen, 1 Kilometer Autofahrt 7,3 Rappen, also rund 12-mal mehr. Würden all die Velokilometer mit einen Auto zurückgelegt, würde dies die Allgemeinheit 1,2 Milliarden kosten.

So gesehen sind die 100 Millionen – oder 12.50 Franken pro Person und Jahr – gut investiert. Ob diese Zahlen fundiert sind oder aus der Luft gegriffen: Tatsache ist, das Velo ist nicht nur umweltfreundlich, leise und gesund, sondern verursacht von allen fahrenden Verkehrsmitteln am wenigsten Kosten, die die Allgemeinheit tragen muss. So gesehen muss man das Velo fördern. Dem Velo – mit oder ohne Hilfsmotor – gehört die Zukunft. Dafür müssen wir die Velo-Infrastruktur ausbauen. Also dort, wo es Sinn macht, Radwege bauen. Dazu sichere Parkiermöglichkeiten und Strassen mit genügend Platz für alle bereitstellen.

Vor allem aber braucht es Menschen, die das Velo im Alltag benutzen. Viel Infrastruktur ist bereits vorhanden, vielerorts hat sie noch Verbesserungspotenzial. Stimmen wir also am 23. September Ja zum Gegenvorschlag zur Velo-Initiative, Ja zum Velo mit all seinen Vorzügen und seinem Riesenpotenzial für die Zukunft.

Andreas Betschart, Balterswil


Gerade im Tagblatt gelesen: zu viele Unfälle mit Fahrrädern. Es soll eine Velo-Initiative geben wegen zu vielen Fahrradunfällen. Wenn die Fahrradfahrer sich besser verhalten würden, bin ich überzeugt, dass das Unfallrisiko sinken würde. In St. Gallen bei der St.-Leonhard-Brücke, Richtung Lustgartenstrasse, fahren die Fahrradfahrer immer falsch. Siehe Pfeilrichtung. Dabei gäbe es eine Lösung: Das Lichtsignal bei der Höhe ehemals Foto Baer zu benutzen. Auch von der Wehrstrasse Richtung St.-Leonhard-Strasse wird falsch gefahren. Ich komme mir manchmal sehr blöd vor, wenn ich die richtige Richtung einhalte. Es gäbe sehr viel weniger Unfälle, wenn man vernünftiger fahren würde. Es wäre schön, wenn sich gewisse Fahrradfahrer einmal selber an der Nase nehmen würden.

Walter Egger, St.Gallen


Weshalb werden für die Unfallstatistik die schnellen Elektrobikes mit ihren halsbrecherischen Fahrern den Motorrädern zugerechnet? Im Verkehr gelten sie ja als privilegierte Teilnehmer ohne Verpflichtung auf Verkehrsregeln.

Hans C. Wuhrmann, Amriswil


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