Pfötli-Blog
Tschüss Lilo!

Freud und Leid liegen manchmal nahe beieinander. Während Nala putzmunter ist, geht es Lilo immer schlechter. Der Tierarzt stellt eine niederschmetternde Diagnose und wir mussten eine schwierige Entscheidung treffen.

Christine Wullschleger
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Lilo

Lilo

AZ

Irgendwie haben wir gemerkt, dass mit Lilo etwas nicht stimmt. Sie frass nicht mehr viel, wurde dünn und fauchte Nala nicht mehr an. Sie wehrte sich nicht mehr, wenn Nala ihr das Futter wegfrass - und sie trank sehr viel Wasser.

Wir beschlossen daher, mit Lilo zum Tierarzt zu gehen. Wir hatten uns im Voraus schon ein bisschen informiert, einiges gelesen über Niereninsuffizienz bei Katzen. Wir hofften, der Tierarzt würde uns diese Befürchtung nicht bestätigen.

Leider war unsere Hoffnung umsonst. Die Blutwerte zeigten, dass die Nieren langsam aufgaben, und dass sie zudem an Blutarmut litt. Weil es ihr ständig übel war, frass sie nicht mehr.

Wir mussten uns entscheiden. Eine schwierige Entscheidung. Aber die letzte kleine Chance wollten wir Lilo noch geben. Sie bekam eine Infusion mit verschiedenen Medikamenten, doch es zeigte sich, dass sich die Blutwerte kaum veränderten.

Wir entschieden uns deshalb, Lilo nach Hause zu nehmen und - sobald es ihr wieder schlechter ging - wieder zum Tierarzt zu bringen. Leider war sie nur noch vier Tage bei uns, danach mussten wir sie einschläfern lassen. 11 Jahre alt ist sie geworden.