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Kommentar

Bei Raiffeisen helfen nur neue Köpfe

Der Raiffeisen-Verwaltungsrat erhöht seine Bezüge trotz der Affäre Vincenz. Wem es an Kompetenzen in Sachen Finanzbranche mangelt, der gehört aus seinem Sessel entfernt, schreibt Wirtschaftsredaktor Thomas Griesser Kym in seinem Kommentar.
Thomas Griesser

Zum Unvermögen kommt auch noch Pech hinzu. Just während des Strafverfahrens gegen ihren inhaftierten früheren Chef Pierin Vincenz, der bockenden Einführung der neuen Informatik und der Panne mit dem Versand von Kontoauszügen an falsche Adressen muss Raiffeisen im Geschäftsbericht offenlegen, dass sich der Verwaltungsrat seine Vergütung zünftig erhöht hat. Und dies ausgerechnet für vergangenes Jahr, an dessen Ende die Affäre Vincenz so richtig ins Rollen kam

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