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Kommentar

Streit um Handy-Strahlung: 5G-Antenne als Stein des Anstosses

5G-Skeptiker werfen dem Bundesrat vor, den Strahlenschutz zu schwächen. Die Strahlen der 5G-Antennen sind aber weitgehend unbedenklich, das legen zahlreiche Studien nahe.
Raffael Schuppisser
Raffael Schuppisser.

Raffael Schuppisser.

Es ist nicht die Angst vor gesundheitsschädigenden Strahlen. Dass der Widerstand gegen das Mobilfunknetz der fünften Generation (5G) zunimmt, liegt auch an der Skepsis gegenüber dem technologischen Wandel.

Die Automatisierungswelle in der Arbeitswelt, der Dauerstress in den sozialen Medien, die ständige Erreichbarkeit: Vielen wird das zu viel. Sie fürchten von der Digitalisierung überrollt zu werden. Sie sehnen sich nach Entschleunigung, nicht nach einem noch schnelleren Netz.

Die 5G-Antennen, welche die Mobilfunkanbieter derzeit auf Dächern installieren, sind zum Symbol des unerwünschten technologischen Fortschrittes geworden. Ihre Strahlen aber sind weitgehend unbedenklich, das legen zahlreiche Studien nahe. Anfangs wird mit ungefähr der gleichen Wellenlänge gesendet wie beim aktuellen 4G-Netz. Später werden höhere hinzukommen. Die potenziell weniger schädlich sind, da sie nämlich weniger tief in die Haut dringen.

Wer sich Sorgen macht, wegen einer zu grossen Strahlenbelastung, der dürfte konsequenterweise gar kein Handy nutzen. Das Gerät am Ohr bestrahlt den Körper beim Telefonieren um ein Vielfaches stärker als die entfernte Antenne.

Auf das Smartphone verzichten, das will dann aber doch kaum einer, zu sehr hat man sich daran gewöhnt. Es ist gut möglich, dass künftig auch die wenigsten auf 5G verzichten wollen, sobald sie darin einen konkreten Nutzen sehen. Genau diesen können die Telekomanbieter bisher aber ihren Kunden nicht präsentieren. Bloss mit schnelleren Geschwindigkeiten zu werben, reicht nicht.

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