Café Fédéral
Sepp Blatter und Ueli Maurer intim

Unsere Zeitung hat am Fifa-Kongress zufällig ein Gespräch zwischen Fussball-Boss Sepp Blatter und Sportminister Ueli Maurer mitgehört. Hier die wichtigsten Auszüge.

Stefan Schmid
Stefan Schmid
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Blatter und Maurer.

Blatter und Maurer.

Keystone

Ueli Maurer: Mein lieber Sepp, du meine Güte. Da machen dir die Medien wieder einmal die Hölle heiss.

Sepp Blatter: Ueli, mein alter Freund. Das kennst du ja. Man arbeitet hart und bekommt immer wieder eins ans Bein gepinkelt.

Maurer: Ich könnte ein Lied davon singen. Apropos Bein: Wie geht’s dir gesundheitlich? Bist ja nicht mehr der Jüngste?

Blatter: Hervorragend, danke. José Maria Marin, ein Freund aus Brasilien, hat mich jüngst in ein Spa im brasilianischen Dschungel eingeladen. Als grosser Tänzer habe ich den Samba-Girls den Swiss-Style beigebracht. Ich sage dir, es war traumhaft. Palmen, Prunk und Prinzessinnen.

Maurer: Du hast einen coolen Job. So etwas sollte ich auch mal machen.

Blatter: Komm, ich organisier das für dich. Kein Problem. Wann hast du Zeit?

Maurer: Ich arrangiere ein offizielles Treffen mit dem Sportminister in Brasilia. Dann fällt es in Bern niemanden auf,
wenn ich etwas länger weg bin.

Blatter: Wir haben einfach vieles gemeinsam, Ueli. Ausser, dass über mir nicht Christoph, sondern nur noch der Herrgott steht. Und gell: Es versteht sich von selbst, dass du weiterhin dafür sorgst, dass die Politiker in Bern der Fifa nicht an den Kragen und schon gar nicht ans Portemonnaie wollen. (schmunzelt jovial)

Maurer: Auf mich kannst du zählen. Sport verbindet. Das weisst du doch.
(lächelt verschmitzt)

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