SALZKORN
Basel in Not, wir helfen

Die Stadt am Rheinknie verliert einen Sitz im Nationalrat. Den Glarnern einen Ständeratssitz wegschnappen, das geht nicht. Wir haben da eine bessere Lösung parat.

Stefan Schmid
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Corinne Bromundt

Basel ist im Elend. Die dynamische Stadt am Rhein verliert einen Nationalratssitz – und das ausgerechnet an Zürich. Wie konnte das nur passieren?

Harsch reagiert die lokale Politprominenz. Regierungsrat Beat Jans etwa ärgert sich darüber, dass wirtschaftlich starke Regionen immer weniger zu sagen haben. Seine Parteikollegin, SP-Ständerätin Eva Herzog, geht noch einen Schritt weiter und will den Urnern und Glarnern je einen Ständeratssitz wegnehmen und den Eigenen zuhalten.

Aus Ostschweizer Sicht finden wir: das geht zu weit. Gleichwohl bieten wir freundeidgenössisch Hand, Basel aus der Patsche zu helfen. Ihr dürft temporär gerne mal einen der unsrigen Politcracks ausleihen. Wie wär’s mit Andrea Caroni? Der Ausserrhoder Freisinnige kann alles, auch Baslerdeutsch. Oder Mike Egger, der SVP-Fleischexperte aus dem Rheintal würde euch urbanen Veganern sicher guttun. Abgeben könnten wir auch Paul Rechsteiner, unseren dienstältesten Volksvertreter. Aber Obacht, gell! Der SP-Mann tritt voraussichtlich erst 2035 zurück.

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