Polemik
Kitzbühel war eine Augenweide

Am vergangenen Samstag nahm ich mir Zeit, zusammen mit meinem 5-jährigen Sohn die Abfahrt von Kitzbühel am Fernseher anzuschauen.

Marcel Kuchta
Marcel Kuchta
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Svindal landete in Kitzbühel nach seinem schweren Sturz in den Netzen

Svindal landete in Kitzbühel nach seinem schweren Sturz in den Netzen

KEYSTONE/EPA EXPA/EXPA/JFK

Skirennen stehen bei uns in der Regel nicht mehr auf dem TV-Menüplan. Die Schweizer fahren ja meistens hinterher. Und irgendwie sind diese Wettbewerbe nicht mehr gleich spektakulär wie früher. Genauso wie ich bei einem Formel-1-Rennen zwischendurch mal einen Unfall sehen will, so gehört für mich zu einer Abfahrt auch der eine oder andere haarsträubende Sturz. Eine Portion Voyeurismus darf nicht fehlen.

Nun: Die Abfahrt von Kitzbühel hat alle Erwartungen meilenweit übertroffen. Die Schweizer waren super, die Österreicher haben die Fangnetze getestet – und auch sonst bot dieses Rennen atemberaubendes Spektakel von A bis Z – inklusive Helikopter- und Schneetöffeinsätze, zur grossen Freude des Sohnemanns.

Auch wenn jetzt nach den Verletzungen diverser Fahrer die moralinsauren Kritiker den Mahnfinger erheben, die Kitzbüheler Abfahrt für ihre Gefährlichkeit verurteilen und wieder mal alles infrage stellen: Mir egal, es hat endlich mal wieder Spass gemacht, zuzuschauen.

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