Per Autostopp um die Welt (2)
Einer dieser bösen Arbeitsmigranten

Per Autostopp um die Welt, Woche 2: Thomas Schlittler reiste in dieser Woche von Innsbruck nach Bratislava und lernte wiederum viele Menschen kennen. Unter anderem den 22-jährigen Benes. Der BMW-Fahrer hat grosse Ziele: Er will Pilot werden.

Thomas Schlittler*
Thomas Schlittler*
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Von Želnava nach Český Krumlov: Benes, gelernter Koch, dann Gabelstaplerfahrer in Deutschland, jetzt Kellner in Tschechien.

Von Želnava nach Český Krumlov: Benes, gelernter Koch, dann Gabelstaplerfahrer in Deutschland, jetzt Kellner in Tschechien.

Thomas Schlittler

«Ich muss schon wieder anhalten», entschuldigt sich Benes in gebrochenem Deutsch.

Wir befinden uns im Südwesten Tschechiens, wenige Kilometer vor Český Krumlov, dessen Altstadt zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.

Es ist bereits der dritte Halt, seit mich der 22-Jährige mitgenommen hat in seinem BMW 316i, der über 256‘000 Kilometer unter den Reifen hat und nur mithilfe eines Schraubenziehers startet.

Der überhitzte Motor bringt das Kühlwasser zum Kochen, nach zehn Minuten Fahrt müssen wir deshalb jeweils eine gleich lange Pause einlegen.

Alle Selfies mit den Fahrern:

Ich habe eine super Autostopp-Woche: Für die 800 km von Skopje nach Istanbul brauche ich nur sieben Fahrer.
185 Bilder
Von Edirne Merkez nach Istanbul: Özer,Ahmed und Murat (v.l.) bringen mich direkt nach Istanbul. Als der Verkehr stockt, überholen sie halt auf dem Pannenstreifen. 172
Von Grenze Bulgarien-Türkei nach Edirne: Ein Bus hält an, obwohl ich abwinke und sage "No Money".
Dass er mich mitnimmt, ist auch deshalb toll,weil er einen speziellen Job hat: Er betreibt in Svilengrad, Bulgarien, einen Sexshop.
Von Svilengrad nach Grenze Bulgarien-Türkei: Nikolai fährt mich nur wenige Kilometer bis an die Grenze. 170
... lässt er den Autoschlüssel ganz selbstverständlich stecken – obwohl ich im Auto sitzen bleibe und er mich kaum kennt...
... denn als er anhält, um auf der anderen Strassenseite Tomaten zu kaufen,...
Von Plovdiv nach Svilengrad: Mit Ivan kann ich mich praktisch gar nicht unterhalten. Trotzdem beeindruckt er mich...
Von Sofia nach Plovdiv_Wladimir hat früher bei IBM gearbeitet, seit eineinhalb Jahren ist er selbstständiger Fotograf: "Ich verdiene weniger, aber es macht mehr Spass." 168
Von Kumanovo nach Sofia: Velko lebt in Deutschland, kommt aber ursprünglich aus Ohrid, einer Stadt im Westen Mazedoniens.
Von Skopje nach Kumanovo: LKW-Fahrer Branko mustert mich lange, bevor er anhält: "Ich musste sichergehen, dass du kein Flüchtling bist."
Von Kacanik nach Skopje: Afrim lebt in Freiburg (DE) und hat dort in seinem Restaurant regelmässig Nati-Spieler Admir Mehmedi zu Besuch gehabt. 166
Mit Mike und seinen Kollegen Agi, Sheriff und Malush (v.l.) geht es in Kacanik noch in ein Café.
Von Gerlice e Epermenach Kacanik: Kurz bevor ich den Kosovo verlasse,nimmt mich mit Mike (links) der erste 'Schatzi' mit. Er arbeitet in London, nicht in der Schweiz.
Von Prevalla nach Gerlice e Eperme: Lustigerweise werde gleich anschliessend wieder von einem Lieferwagen mitgenommen.
Es ist definitiv was anderes, mal wieder so zu reisen.
Von Recan nach Prevalla: Diese Jungs nehmen mich auf der Ladefläche ihres Lieferwagens mit. 163
Von Prizren nach Recan: Riad studiert Informatik und schwärmt wie viele andere vom Traumland Schweiz.
Von Rugove nach Prizren: Voltan und Boti sind ziemlich im Stress. Sie sind Hochzeitsfilmer und haben gerade Hochkonjunktur.
Von Gjakova nach Rugove: Naim hat einen Bruder, der in Olten lebt. 160
Von Vicidol nach Gjakova: Der Vordermann heisst Nebi und ist Anthropologe.
Von Bajram Curri nach Vicidol_Naim ist Polizist in Zivil.
Von Fierze nach Bajram Curri: Kennt ihr die beiden noch? Tamara und Tim haben mich in Mazedonien schon mitgenommen.
Von Koman nach Fierze: Für einmal erlaube ich mir, die Fähre zu nehmen für eine längere Strecke.
Von Vau i Dejes nach Koman: Aleks ist ursprünglich aus Albanien, lebt aber seit zehn Jahren in Schweden.
Von Shkodra nach Vau i Dejes: Saimir lädt mich auf ein Bier ein und gibt mir seine Kontaktdaten für den Fall, dass ich in Albanien irgendwelche Probleme habe. 154
Von Goricani nach Shkodra: Weil mich niemand nach Podgorica mitnimmt, ändere ich meine Pläne und fahre nach Albanien
Von Vranjina nach Goricani Tamara und Tim sind aus Kiel und waren auch schon oft per Autostopp unterwegs
Von Rijeka Crnojevica nach Vranjina: Wieder Franzosen
Von verlassene Kreuzung nach Rijeka Crnojevica: Pierre, Bérengère sowie die kleine Abel kommen aus Paris und machen in Montenegro Familienurlaub 150
Von Cetinje nach verlassene Kreuzung: Kristo erklärt mir viel, allerdings auf Serbisch
Von Kotor nach Cetinje: Der zweifache Familienvater Nikola fährt mich weg von der Küste in die montenegrinischen Berge 148
Zigeunerfamilie Nikolic (vlnr): Mutter Danijela, Tochter Ivana, Vater Zarko, Cousin Mati, Sohn Marko und die Haushälterin, deren Name ich nicht weiss
Von Kotor nach Kotor (via Tivat&Budva): Kilometermässig bringt mich Zarko zwar nicht weiter
Von Tivat nach Kotor_Slobo ist auf dem Weg zur Arbeit, als er mich mitnimmt
Wir trinken ein paar Bier zusammen, übernachten im gleichen Hostel,besuchen gemeinsam Dubrovnik,und überqueren die Grenze nach Montenegro
Von Poprati nach Tivat (via Trebinje und Dubrovnik)_Mit Alzbeta und Jiri bin ich deutlich länger unterwegs 143
Von Capljina nach Poprati_Kaum stehe ich wieder alleine am Strassenrand, nehmen mich Armin und Jusuf mit 142
Von Buna nach Capljina_Auch bei Vater Mihail sitzen wir zu dritt im Auto
Allerdings ist es zu dritt schwieriger, mitgenommen zu werden
Dabei stelle ich fest, dass Gruppen-Trampen mehr Spass macht_Man kann sich gegenseitig ablösen und plaudern
Ich habe Olek und Iva im Hostel kennengelernt
Von Mostar nach Buna_Ab Mostar versuche ich mein Autostopp-Glück gemeinsam mit dem polnischen Päärchen Olek und Iva (hinten) 140
Von Sarajevo nach Mostar_Vater Anton ist ein katholischer Pfarrer aus Kroatien
Von Visegrad nach Sarajevo: Mele ist Helikopterpilot in der bosnischen Armee
Von Mokra Gora nach Visegrad_Dragan brachte mich über die Grenze nach Bosnien-Herzegowina
Von Cajetina nach Mokra Gora_Boban verursacht mit seinem LKW einen kleinen Stau, als er mich mitnimmt
Von Zlatibor nach Cajetina_Der 21-jährige Milan arbeitet im Touristenort Zlatibor als Kellner
Von Rusanj nach Zlatibor (via Cacak)_Da fühlte ich mich bei Djordje und Maya noch wohl Woche 10
Von Belgrad nach Rusanj_Vlad nahm mich nur eine kurze Strecke mit - aber eine wichtige! Er befreite mich von dem Fluch, aus Belgrad rauszukommmen
Von Mala Krsna nach Belgrad_Hätte ich nicht laut geschrien, hätte dieser Fahrer die Barriere der Mautstation gerammt
Von Donji Milanovac nach Mala Krsna_Sinica ist LKW-Fahrer und vierfachter Vater
Von Kladovo nach Donji Milanovac_Magdalena und Marko waren gerade auf dem Weg an eine Hochzeit - für sie kein Grund, mich am Strassenrand zu ignorieren 129
Von Donaubrücke (Zoll) nach Kladovo Petar und Minela bieten mir an,mit ihnen über die Grenze zu fahren - ohne dass ich frage oder den Daumen raushalte.
Von Drobeta-Turnu Severin nach Donaubrücke (Zoll) Stefan nimmt mich mit an den Zoll, obwohl es schon stockdunkel ist
Von Targu Jiu nach Drobeta-Turnu Severin Ein Anstieg zu viel für Tibis LKW. Der Motor überhitzt und wir verlieren fast eine Stunde
Von Ramnicu Valcea nach Targu Jiu Mihail (links) wurde von Alex (rechts) wie ich am Strassenrand aufgelesen
Von Curtea de Arges nach Ramnicu Valcea Chaffeur Nick sprach sehr gut Englisch - gelernt hat er es vor allem dank Online-Games
Von Balea Lac nach Curtea de Arges Serban, Stefan und Nick
Von Cartisoara nach Balea Lac Marius und Giorgiana fuhren mich die kurvenreiche Transfagarasan-Passstrasse hoch
Von Scoreiu nach Cartisoara Helena war sehr scheu, aber das auf eine sehr sympathische Art
Von Vestem nach Scoreiu Die Namen dieser beiden sind mir ebenfalls unbekannt
Von Sibiu nach Vestem Auf dieser Strecke hatte ich zwei Fahrer, die ich leider nicht in Erinnerung behalten werde. Sie wollten kein Foto machen
Von Altana nach Sibiu Bei Mirca konnte ich mal mein Sosolala-Französisch gebrauchen
Von Agnita nach Altana Auch Emir und Florin beschenkten mich - allerdings nicht mit Gemüse, sondern mit einem Dosenbier
Von Bradeni nach Agnita Octavia hat auf seinem Lieferwagen jede Menge Gemüse geladen
Per Autostopp um die Welt: Thomas Schlittlers Selfies mit den Fahrern, die ihn mitgenommen haben
Von Bunesti nach Sighisoara Lastwagenfahrer Lucian war auch schon in der Schweiz unterwegs
Von Viscri nach Bunesti Und so sehen meine Fahrer aus
Von Viscri nach Bunesti Aus dem kleinen aber hübschen Kaff Viscri gelange ich auf der Ladefläche eines Lieferwagens
Von Brasov nach Viscri Vlad fährt einen kilometerlangen Umweg, nur um mich direkt ins Dörfchen Viscri zu bringen
Von Bran nach Brasov (110. Fahrer): Leonard hat ein spannendes Jobprofil-er arbeitet abwechselnd eine Woche als Chaffeur und dann eine Woche als Imker
Von Rasnov nach Bran: Und weil aller guter Dinge drei sind, geht es ein paar Stunden später mit Pedruza weiter nach Bran zum nächsten Schloss.
Von Sinaia nach Rasnov: Nach einer Nacht im Zelt und einer Schlossbesichtigung geht es mit Peter von Sinaia nach Rasov – zur Burgbesichtigung
Von Cataloi nach Sinaia: Titus sagt, dass Bukarest, mein Ziel, nichts Besonderes sei – er ist nicht der erste
Von Tulcea nach Cataloi: Daniel und Marjan sind nicht sehr gesprächig
Von Vacareni nach Tulcea Nach der Nacht bei Familie XY geht es mit Zigarrenhändler Alexander direkt nach Tulcea, wo ich das Donau Delta bestaunen will
Von Galati nach Vacareni: Stefan (links) und sein Vater Tache (rechts) luden mich schon nach wenigen Minuten Fahrt zu ihnen nach Hause ein.
Von Giurgiulesti (Grenze) nach Galati: Giorgi und Roxana wurde ich von den rumänischen Zöllnern aufgeschwatzt.
Von Cahul nach Giurgiulesti (Grenze): Sergej taut während der Fahrt immer mehr auf und kommt bei einem moldawischen Lied gar richtig aus sich heraus (siehe Video)
Von Cantemir nach Cahul: Gemadi ist ein ganz herzlicher, sympatischer Typ
Von Iargara nach Cantemir: Die Geldwünsche bleiben eine Ausnahme – Bei Vitali, meinem Fahrer Nr. 100!, läuft wieder alles in gewohnten Bahnen.
Von Sarata Noua nach Iargara: Auch die nächsten Fahrer wollen 10 Lei
Von Chisinau nach Sarata Noua: Christina und Yannik fragen mich nach der Fahrt nach Geld, sie wollen 20 Lei (rund 1 Franken).
Von Singera nach Chisinau: Vitali fährt mich die verbleibenden 10 Kilometer in die Hauptstadt
Von Grenze Transnistrien Moldawien nach Singera: Viktor bringt mich über die transnistrisch-moldawische Grenze.
Von Bender (Zentrum) nach Grenze Transnistrien Moldawien: Igor und Konstantin fahren mich zwar nur eine ganz kurze Strecke, aber dafür eine sehr wichtige!
Von Tiraspol nach Bender (Zentrum): Diana, Dasha und Vovo kamen gerade von einem dreitägigen Kunstfestival im Wald – auch das gibt es in Transnistrien.
Von Kuchurhan (Grenze) nach Tiraspol: Sacha rief meinen Gastgeber Costa an, damit wir ihn abholen und zum Registrieramt für ausländische Gäste fahren konnten.
Von Wasyliwka nach Kuchurhan (Grenze): Aleks rettet mich vor dem Regen – und das auch noch in einem piekfeinen Auto, das so gar nicht zur miesen Strasse passt.
Von Zhovtneva Revolyutsiya nach Wasyliwka: Auch mit Shirhan kann ich mich nicht unterhalten.
Von Odessa nach Zhovtneva Revolyutsiya: Fahrer,die Englisch sprechen können, bleiben eine Rarität in der Ukraine – auch mit Pasha ist mehr als Hände fuchteln nicht drin. (90. Fahrer)
Von Ul'yanovka nach Odessa: Mit Unternehmer Pasha & Student Daniel diskutierte ich lange über die Ukraine. (Ende Woche 5)
Von Uman nach Ul'yanovka: Name des Fahrers unbekannt.
Und ja, ich habs nachgeprüft, ich sass tatsächlich bei einem Bischof im Auto.
Dabei versuchte er mir den Beitritt zur ukrainisch-orthodoxen Kirche (Moskauer Patriarchats) schmackhaft zu machen.
Der Bischof, der kein Englisch konnte, wollte das Selfie nicht im Auto machen.
Von Ivankova nach Uman: Mit dem orthodoxen Bischof Panteleimon von Rovenky und Sverdlovsk sowie dem jungen Geistlichen Aleks, seinem Fahrer.
Von Bila Tserkva nach Ivanovka: Der 18-jährige Andrechv war extrem herzlich, konnte aber kaum Englisch.
Von Kiew nach Bila Tserkva: Victor und Victoria wollen Krieg beenden und Ostukraine den Russen überlassen – obwohl ihre Muttersprache Ukrainisch ist.
Von Bila Krynytsya nach Kiew: Wasil brachte mich schliesslich die über 300 Kilometer lange Strecke bis nach Kiew – allerdings nicht ohne Zwischenfall. (85. Fahrer, Ende Woche 4)
Von Rivne nach Bila Krynytsya: Sergej nahm mich zwar nur ein kurzes Stück mit, redete mich an einem Rastplatz aber dem LKW-Fahrer Wasil auf.
Von Brody nach Rivne: Jaroslaw arbeitet für die ukrainische Armee und besuchte mit mir eine alte russische Festung.
Von Lwiw nach Brody: Mit Dennis konnte ich endlich wieder Englisch sprechen.
Von Kaff ohne Namen II nach Lwiw: Vom Traktor in den Audi – Wladimir brachte mich die über 100 Kilometer nach Lwiw. (80. Fahrer)
Von Kaff ohne Namen I nach Kaff ohne Namen II: Die beste Fahrt bis jetzt – irgendwo im Nirgendwo auf dem Anhänger eines Traktors.
Von Militärcheckpoint nach Kaff ohne Namen I Wladis und sein Sohn brachten mich zum Bahnhof, weil sie nicht verstanden, dass ich Autostopp machen will.
Von Uzhok zum Militärcheckpoint: Wieder ein Ivan.
Von Velikiy Bereznyy nach Uzhok: Wieder ein Michael.
Von Perechyn nach Velikiy Bereznyy: Mit Ivan konnte ich auch nicht kommunizieren.
Von Uschhorod Autobahneinfahrt nach Perechyn: Victoria hatte ein slowakisches Nummernschild.
Von Uschhorod (ukrainische Grenze) nach Uschhorod Autobahneinfahrt: Die Gutmütigkeit von Pfarrer Michail war auch nonverbal zu spüren.
Von Sobrance nach Uschhorod (ukrainische Grenze): Es musste früher oder später passieren – Viktor wollte nicht mit mir aufs Foto.
Von Michalovce nach Sobrance: Lugo war ein sympathischer Typ.
Von Hriadky nach Michalovce: Ivan hat nicht weniger als sieben Kinder.
Von Kosice nach Hriadky: Mit Miro hatte ich eines der besten Gespräche überhaupt. 70
Von Presov nach Kosice: Mein zweiter LKW-Fahrer, Milan Ende Woche 3
Von Sidroke nach Presov: Als Milos gehalten hat, war ich extrem froh
Von Spisske Podhradie nach Siroke: Bei John würde ich nicht mehr einsteigen
Von Vrbov nach Spisske Podhradie: Daniel liefert Medikamente an Drogerien
Von L'Ubica nach Vrbov: Jure ist Pole, lebt aber in Deutschland
Von Zdiar nach L'Ubica: Ich trampe zusammen mit Caroline (hinten)
Von Baňská Bystrica nach Zdiar: Marian ist Unternehmer und hat ein Hotel in Zdiar, wohin er mich gleich mitnimmt
Von Retsag nach Baňská Bystrica: Owi macht mich zum König der Strasse
Von Szendehely nach Retsag: Bolag war früher LKW-Fahrer
Von Vac nach Szendehely: Der Elektriker Georg arbeitete mal zwei Jahre in Deutschland in der Nähe von München. (60. Fahrer)
Von Kismaros nach Vac: Auch Juliana reiste viel per Autostopp umher, als sie noch jünger war
Von Nagymaros nach Kismaros: Paul macht Steinöfen und ist auch schon per Autostopp unterwegs gewesen
Von Dömös nach Visegrád: Zsoel hat eine eigene IT-Bude mit sechs Angestellten
Von Pilismarot nach Dömös: Katy ist Kindergärtnerin, früher hat sie mal in Österreich gearbeitet
Von Estzergom nach Pilismarot: Der 25-jährige Tibor spricht perfekt Deutsch, kann sich seine Zukunft aber nur in Ungarn vorstellen
Von Pilisvörösvar nach Estzergom: Balosh macht irgendetwas mit Fotografie, aber ich habe nicht kapiert, was genau
Von Solymar nach Pilisvörösvar: Bei Laszlo stieg ich einfach ein, ohne ein Wort mit ihm zu wechseln - er war am Handy
Von Budapest nach Solymar: Veron ist gerade in eine neue Wohnung gezogen und transportiert auf dem Rücksitz einen grossen Schrank
Von Csém nach Budapest: Tomasz führt eine Kneippe in Budapest, keine 500 Meter von meinem Hostel entfernt
Von Komárno (Grenze) nach Csém: Adam ist Student und kurvt mit einer coolen Oldtimer-Karre durch die Gegend. (50. Fahrer)
 Von Velky Meder nach Komárno (Grenze): Die 43-jährige Susana ist zweifache Mutter und arbeitet für eine Lebensmittelfirma, die Konfitüre produziert
Von Dunajská Streda nach Velky Meder: Stefan arbeitet direkt an der Grenze bei Coca Cola Österreich
Von Báč nach Dunajská Streda: Franz ist Slowake mit deutschen Wurzeln
Von Dunajská Lužná nach Báč: Martin ist offensichtlich ein grosser Fans von Tattoos 46
Von Bratislava nach Dunajská Lužná: Die 20-jährige Maria macht ein Studium, um später handgefertigte Möbel designen zu können
Von Retsag nach Baňská Bystrica: Owi macht mich zum König der Strasse
Von Wien nach Bratislava: Christian, arbeitet bei Getränkeproduzenten in der Logistik, hört gerne Heavy Metal, fährt mich doppelt so weit, als er selbst müsste.
Von Sierndorf nach Wien: Sulejman, Installateur, geboren und aufgewachsen in Tschetschenien, seit 12 Jahren in Wien, jetzt Staatsbürgerschaft erhalten.
Von Kleinhaugsdorf (Grenze) nach Sierndorf: Jiri, wohnt in Tschechien, arbeitet aber als Kellner in Österreich
Von Znojmo nach Kleinhaugsdorf (Grenze): Stanley, sprach ausschliesslich Tschechisch. 40
Von Markvartice nach Znojmo: Jan, sprach ausschliesslich Tschechisch.
Von Telč nach Markvartice: Yarda, Dachdecker, sprach ausschliesslich Tschechisch.
Von Strmilov nach Telč: Vaclav, hat eine eigene kleine Werbeagentur in Brno.
Von Jarošov nad Nežárkou nach Strmilov: Buda, sprach ausschliesslich Tschechisch.
Von Jindřichův Hradec nach Jarošov nad Nežárkou: Irka und Alice, gehen mit Arbeitsvisa ein Jahr nach Kanada. 35
Von České Budějovice nach Jindřichův Hradec: Ondřej, früher Archäologe, jetzt Lieferant für Kissen- und Bettbezüge.
Von Český Krumlov nach České Budějovice: Julie, geht immer für ein paar Monate als Haushälterin nach Frankreich.
Von Želnava nach Český Krumlov: Benes, gelernter Koch, dann Gabelstaplerfahrer in Deutschland, jetzt Kellner in Tschechien.
Von Chlum nach Želnava: Mira, der ausschliesslich Tschechisch sprach.
Von Volary nach Chlum: Indra und Martin, die ausschliesslich Tschechisch sprachen. 30
Von Strážný nach Volary: Pawel und Lydia, die ausschliesslich Tschechisch sprachen.
Von Freyung nach Strážný: Die kleine Lia (hinten links) und ihre drei Rocker.
Von Aussernbrünst nach Freyung: Sebastian, Sporttherapeut.
Von Passau nach Aussernbrünst: Eva-Maria, gelernte Behindertenbetreuerin, dann Umschulung zur Lehrerin.
Von St. Martin im Innkreis bis Passau: Alexander, Arzt, macht gerade Weiterbildung in die Fachrichtung Onkologie.
Von Ried im Innkreis nach St. Martin im Innkreis: Jutta, Bäckerin und zweifache Mutter.
Von Salzburg nach Ried im Innkreis: Hermann und Alice, Logistiker und Kindergärtnerin, haben sich im Auslandsemester in Japan kennengelernt.
Von Innsbruck nach Salzburg: Der gebürtige Pole Miroslav ist sehr schweigsam, wir wechseln in zwei Stunden keine zehn Sätze.
Von Sterzing nach Innsbruck: Benjamin ist Ingenieur für den Unterhalt des Brennerpasses.
Von Jaufenpass (Passhöhe) nach Sterzing: Giaccomo ist Verkäufer von Leitner-Skiliften 20
Von Jaufenalm nach Jaufenpass (Passhöhe): Heinz und Gisela sind Touristen aus Deutschland
Von Walten nach Jaufenalm: Hanfried & Annette – deutsche Touristen aus Osnabrück
Von St.Leonhard nach Walten: Claudia ist Grundschullehrerin
Von St.Martin nach St.Leonhard: Tobias, Job unbekannt
Von Meran nach St.Martin: Andreas ist Sanitär
Von Latsch nach Meran: Julian ist Betreuer jugendlicher Asylsuchender
Von Spondinig nach Latsch: Christof und Annemarie – er ist Chemiker und sie ehemalige Lehrerin
Von Mals nach Spondinig: Irma und Bernadette – Irma ist Mutter und Hausfrau und pflegt ihr behindertes Kind
Von Müstair (Grenze) nach Mals: Gabrielle & Ignazio sprachen nur Italienisch
Von Punt la Drossa nach Müstair: Mazina ist Fachangestellte Betreuung 10
Von Zernez nach Punt la Drossa: Claudio ist Angestellter bei Elektrizitätswerke.
Von Davos nach Zernez: Martin ist Vermögensverwalter
Von Landquart nach Davos: Yannick war früher Forstwart, nach einem Unfall ist er Kaufmann
Von Mels nach Landquart: Dimitri und seine Frau haben ihre Wurzeln in Mazedonien
Von Schmerikon nach Mels: Peter ist dreifacher Vater und Hobbypilot
Von Rüti nach Schmerikon: Hans ist Rentner
Von Wald nach Rüti: Name unbekannt
Von Bauma nach Wald: Christine und Emanuela sind Coop-Verkäuferinnen
Von Winterthur nach Bauma: Fabian steckt in der Zweitausbildung zum Behindertenbetreuer

Ich habe eine super Autostopp-Woche: Für die 800 km von Skopje nach Istanbul brauche ich nur sieben Fahrer.

AZ

«Ich habe immer Probleme mit Autos», sagt der junge Tscheche und zieht an seiner Zigarette.

Den BMW hat er vor einem halben Jahr für 700 Euro gekauft, seither sind über 2000 Euro für Reparaturen hinzugekommen.

Bis vor zwei Wochen hätte Benes auch das neuste Wehwehchen reparieren lassen können: Er arbeitete als Gabelstaplerfahrer in einer Logistikfirma im oberbayrischen Freilassing, nur zweieinhalb Autostunden von hier entfernt, und hatte mit 16 Euro pro Stunde einen anständigen Lohn.

Doch dann wurde seine Firma verkauft und er verlor seinen Job. Weil er in Deutschland und Österreich nichts Neues fand, ging er nach Tschechien zurück.

Jetzt arbeitet Benes hier in einem grossen Hotel als Kellner. Arbeitsbeginn 7 Uhr, Feierabend zwischen 22 und 24 Uhr. Stundenlohn: 2 Euro. Inklusive Trinkgeld verdient er so 700 bis 800 Euro monatlich.

In Bayern kam er auf 2200 Euro pro Monat – obwohl er täglich nur halb so lange arbeiten musste. Mit 200 Euro ist die Miete in Tschechien zwar günstiger als in Deutschland, dennoch ist für Benes klar: «Zwei Euro – das geht nicht.»

Die besten Bilder während der Reise:

Auf dem Weg von Shkodra nach Koman hat es auf dem zweiten Streckenabschnitt nicht viele Häuser - zum Glück, sonst wäre dieser Waldbrand noch viel bedrohlicher.
191 Bilder
Ich bin ja kein Experte, aber dieser Strommasten machte auf mich nicht wirklich den Eindruck, wind- und wetterfest zu sein.
Bei der kleinen Fähre-Anlegestelle in Koman freunde ich mich mit der Schiffscrew an.
Christian,Bernard, Admir und Nico bieten mir dann an, auf der 'Berisha' zu schlafen.
Also übernachte ich auf dem Boden des Passagierraumns auf der Fähre.
Am nächsten Morgen ist es auf der kleinen Anlegestelle dann vorbei mit der Ruhe.
Und dann geht die rund dreistündige Fahrt auf dem wunderschönen Koman-Stausee endlich los.
Für einmal hat der Reiseführer nicht zuviel versprochen.
Die Landschaft ist wirklich spektakulär.
Und auch diese Fähre ist sehenswert - ob es irgendwo auf der Welt eine noch kleinere Fähre gibt?
Dann komme ich nach Prizren, der angeblich schönsten Stadt des Kosovos.
Ich persönlich kann nur den Vergleich mit der Hauptstadt Pristina machen, wo ich vor vier Jahren war.
Neben Moscheen gehören auch katholische sowie serbisch-orthodoxe Kirchen (hinten links) zum Stadtbild von Prizren.
Jahrelang waren die serbisch-orthodoxen Gotteshäuser von Stacheldrähten umzäunt, jetzt sind davon aber nur noch Überbleibsel zu sehen.
Auch KFOR-Soldaten sind bei den besuchten serbisch-orthodoxen Krichen keine mehr zu finden.
Der montenegrinische Teil des Skutarisees wurde 1983 zum Nationalpark erklärt, 2005 wurde auch der albanische Teil als Naturreservat unter Schutz gestellt
Ich fahre fast den ganzen Tag entlang des Skutarisees
Auf dem kleinen Campingplatz sind nur vier oder fünf Zelte zu sehen
Die Nacht verbringe ich im verschlafenen Örtchen Rijeka Crnojevica, wohin sich nur wenige Touristen verirren
Der Kontrast von Bergen und Meer macht den Reiz Montenegros aus
Von Kotor geht es nach Cetinje in die Berge
Der Weg bis ganz nach oben zieht sich allerdings in die Länge
Und wenn es einem doch zu hektisch ist, kann man sich in der Burg verstecken, die über der Stadt thront
Auch in Kotor (Montenegro) legen die Kreuzfahrtschiffe an
Wenigstens treffe ich mit Olek und Iva auf bekannte Gesichter
Von weitem, wenn die Touristenmassen noch nicht zu sehen sind, ist Dubrovnik einfach nur schön
Die Kravica-Wasserfälle sind 120 Meter breit, 26 bis 28 Meter hoch, und stehen unter Naturschutz
Die Burg von Pocitelk wurde 1444 erstmals erwähnt
Doch Mostar hat auch weniger schöne Seiten: Die Wunden des Krieges sind noch nicht überall verheilt
Auch Mostar ist eine Augenweide
Das Panorama lässt sich auch Vater Anton nicht entgehen
Was mir besonders gefällt: Hier ist das Wasser so klar, wie in der Schweiz
Auf dem Weg von Sarajevo nach Mostar sieht man die ganze Schönheit Bosnien-Herzegowinas
Die Strecke von Kladovo nach Belgrad führt der Donau entlang, wunderschön! Das ist der schmalste Punkt der Donau
Aussicht von der Festung von Belgrad
Eigentlich wollte ich in Belgrad das berühmt-berüchtigte Nachtleben testen. Doch weil die Einheimischen alle im Urlaub sind, ist erstaunlich wenig los.
Im 17. Jahrhundert soll es in Belgrad 217 Moscheen gegeben haben. Heute gibt es nur noch diese
Kirchen sind deutlich einfacher zu finden_So zum Beispiel die serbisch-orthodoxe St.-Markus-Kirche, zwischen 1931 und 1940 an Stelle einer älteren Kirche erbaut.
Oder der Dom des Heiligen Sava, eines der größten orthodoxen Gotteshäuser der Welt
Es gibt aber auch weniger schöne Seiten von Belgrad wie das durch NATO-Angriffe zerstörte Verteidigungsministerium
Oder, noch viel aktueller, die syrischen Flüchtlinge, die in einem Park mitten in der Stadt auf ihre Weiterreise warten
Irgendwo im Nirgendwo am Stadtrand von Belgrad: Als ich die Millionenstadt verlassen will,habe ich grosse Mühe,einen geeigneten Autostopp-Platz zu finden.
Auf der Reise nach Zlatibor habe ich zwar viel erlebt, der Touristenort selbst ist aber nichts für mich, zu künstlich
Nach nur einer Nacht geht es weiter nach Mokra Gora, wo sich das sogenannte Küstendorf befindet.
In Küstendorf (serbisch Drvengrad) hat Novak Djokovic eine eigene Strasse
Auch Küstendorf ist mir zu wenig echt
Auch Visegrad, eine Kleinstadt im östlichen Bosnien und Herzegowina, ist ein Halt wert
Blick auf Sarajevo, meine Lieblingsstadt im Balkan
Dieser wird rund um die Uhr bewacht, weil hier der erste bosnische Präsident Alija Izetbegovic begraben liegt
In Sarajevo gibt es unzählige Moscheen und Minarette
Auch geschichtlich hat Sarajevo viel zu bieten_Auf der Lateinerbrücke wurde 1914 Erzherzog Franz Ferdinand ermordet
Noch eindrücklicher sind aber die Museen und Ausstellungen zur jüngeren Geschichte Sarajevos, vor allem natürlich über die Belagerung während des Bosnienkrieges
Angefangen hat Woche 8 meiner Reise in der gemütlichen rumänischen Stadt Brasov - zu Deutsch Kronstadt
Wie an so vielen Orten in der Region Transsilvanien (bzw. Siebenbürgen) ist der jahrundertelange deutsche Einfluss auch in Brasov noch deutlich zu sehen
Auch im Dörfchen Viscri (Deutsch-Weisskirch) sind die deutschen Wurzeln noch deutlich zu sehen
Und auch in Sibiu ist die deutsche Geschichte der Stadt unübersehbar - wie hier in der evangelischen Stadtpfarrkirche
Wo Sighisoara genau liegt? Das weiss man doch, exakt 1224 Kilometer von Zürich entfernt natürlich!
Von Sibiu geht es über die Transfagarasan-Passstrasse weiter Richtung Süden
Und die Welt scheint sich noch nicht so schnell zu drehen wie andernorts
Nach Sighisoara kommen die Touristen en masse - auch der Selfie-Stick hat das Städtchen schon erobert
Übrigens - In Rumänien heisst Orange immer noch Orange und nicht Salt...
Und auch die Vidraru-Staumauer ist mit einer Höhe von 166,6 Metern nicht ohne
Ganz zu schweigen von der Aussicht auf den durch die Mauer entstandenen Stausee
Ob man in Viscri auch noch an den Stoch glaubt, weiss ich nicht
Nein, das ist kein Fahrer-Selfie, das sind Freunde aus der Schweiz: Neni und Fabienne
Im Sommer verbringen viele im Ausland lebende Serben ihre Ferien in Kladovo
Die Kirchenburg als auch das Dorf stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der Unesco
Hier wähnt man sich teils in einer anderen Zeit
Die Kathedrale von Curtea de Arges ist (gemäss Wikipedia) eines der berühmtesten Gebäude in Rumänien
An vielen Hauswänden steht auf Deutsch, wer das Haus wann erbaut hat
Das kleine Städtechen Sighisoara (Schässburg) ist auch sehr idyllisch - aber längst nicht so ruhig wie Viscri
Auf der Strasse haben die teuren Autos (hinten) in der Regel westeuropäische Nummernschilder
Auch Sibiu (Hermannstadt) verdankt sein hübsches Erscheinungsbild den Siebenbürger Sachsen
Auf dem Weg von Sighisoara nach Sibiu fahre ich durch zahlreiche kleine Dörfchen
Die extrem herzliche Familie Serban lädt mich zum Essen und Schlafen ein: Stefan (21) Adelin (16) Titiana (46) und Vater Tache (49)
Vater Tache erinnert mich an Fönsi, den gutmütigen Italiener, den René Rindlisbacher zu Schmirinski-Zeiten so umwerfernd lustig spielte
Von einem Garten, wie ihn die Serbans haben, können die meisten Schweizer nur träumen
Die Serbans sind fast Sellbstversorger – auch Hühner fehlen nicht
Nach der Nacht bei den Serbans gehts weiter nach Tulcea und von dort mit dem Schiff ins Donau-Delta
10 Kilometer von Rosnev entfernt liegt Bran
Der Grund: Es soll der Beschreibung in Bram Stokers Roman 'Dracula' sehr ähnlich sein
Und so sieht der Glücksbrunnen im Schloss Bran aus
Dank Renovationsarbeiten hat die Rosenauer Burg wieder an Glanz zurückgewonnen
Nur 40 Kilometer von Sinaia entfernt liegt Rosnev - zu deutsch Rosenau
Die Hauptattrkation in Sinaia ist das Schloss Peles, das zwischen 1873 und 1883 für König Carol I.
Der Blick aus dem Zelt am Morgen ist eine positive Überraschung
Nach dem Donau-Delta gehts ins Landesinnere nach Sinaia, das zu Transsilvanien gehört
Auf dem Rückweg: Je näher wir der Stadt Tulcea kommen, desto sichtbarer wird das Werk der Menschen wieder
Und auch sie scheinen mich zu mögen, denn sie wehren sich mit Händen und Füssen dagegen, dass ich für meinen Aufenthalt bezahle-obwohl das vorher so abgemacht war
Obwohl ich nur 24 Stunden im Delta verbringe und keiner der drei Fischer Englisch spricht, wachsen mir Jenny, Gigi und Vitali schnell ans Herz
Am Abend darf ich mit einem kleinen Boot von Jenny, Gigi und Vitali auf eigene Faust ein bisschen durchs Donau-Delta rudern
Strom gibt es nicht auf der kleinen Insel - und schon gar keinen Luxus
Ich bin eigentlich kein ausgesprochener Naturfan, doch die Artenvielfalt im Donau-Delta haut mich um
Ich versuche mich deshalb als Tierfotograf und knipse, was meine Kamera hergibt
Auf dieses Foto bin ich besonders stolz - schön, oder?
Wie die verschiedenen Vögel genau heissen, weiss ich leider nicht
Das Säubern der Fischernetze dauert ziemlich lange
Vitali Gigi und Jenny leben in den Sommermonaten vom Fischfang. Sie hausen auf einer kleinen Plattform mitten im Donau-Delta.
Doch die Tiere sind auch im Donau-Delta nicht ganz ungestört von den Menschen
Seit dem Film 'Findet Nemo' sind mir Pelikane irgendwie einfach sympathisch
Ein paar Stunden später erwische ich auch noch ein Exemplar dieser wunderschönen Tiere aus der Nähe
0713_Dann taucht am Himmel plötzlich ein riesiger Schwarm Pelikane auf
Die Ortstafel von Tiraspol in den drei offiziellen Amtssprachen Moldauisch bzw. Rumänisch (oben), Russisch und Ukrainisch Es gibt gewisse Ähnlichkeiten.
Falls ich mal in die Politik möchte, könnte mir dieses Selfie zum Verhängnis werden – egal: «Ich liebe Tiraspol» - nicht zuletzt wegen meines Gastgebers Costa.
Costa wohnt in einem Haus am Stadtrand von Tiraspol Zusammen mit seiner Freundin seiner Mutter ein paar Hühnern und einer Katze
und einer Hundemama mit drei süssen Welpen
Costas Lebensumstände dürften in etwa transnistrischer Standard sein
Und auch die sanitären Anlagen - hier das Plumpsklo neben dem Haus - sind weit von westeuropäischen Standards entfernt
Die Küche in Costas Haus ist für Schweizer Verhältnisse klein und veraltet
Die Menschen wissen das Leben trotzdem zu geniessen: Wie hier beim Fischen und Baden im Fluss Dnister in der Stadt Dubasari, 60 km nördlich von Tiraspol
Und grundsätzlich gilt: Erlaubt ist, was Spass macht
Ältere Frauen tragen - wie früher in der Schweiz - lange Röcke und Kopftücher
Zum Schluss noch ein paar Impressionen von der Fahrt durch den Süden Moldawiens Richtung Rumänien – Kutschen sind keine Seltenheit
Es gibt schlechtere Aussichten, wenn man morgens aus dem Fenster schaut
Diesen Ausblick wollten sich auch die Geistlichen nicht entgehen lassen
Sehenswerter ist das Höhlenkloster Orheiul Vechi, rund 60km nördlich von Chisinau
Vom abtrünnigen Transnistrien gehts weiter nach Chisinau
In Chisinau gibt es nicht wirklich viel zu bestaunen
Auf einer Tafel finden sich Fotos von ernst dreinblickenden Ärzten, Lehrern, Wissenschaftlern, usw
Auf der transnistrischen Landesflagge prangen Hammer und Sichel
Und vor dem transnistrischen Regierungsgebäude steht Lenin gar in Überlebsgrösse
Diese Lenin-Statue hat ihren Platz vor der Stadtverwaltung in Tiraspol behauptet
Die transnistrische Hauptstadt Tiraspol wirkt teils wie ein sowjetisches Freilichtmuseum
Die Potemkinsche Treppe hat 192 Stufen und ist das Wahrzeichen von Odessa
Keine Angst, das ist keine Kriegsruine, sondern eine Sehenswürdigkeit in Odessas Altstadt
In der Ferienmetropole Odessa liegen die Ukrainer gemütlich am Strand
Vor der St.-Andreas-Kirche in Kiew stellen zahlreiche Maler ihre Werke aus. Den Geistlichen der orthodoxen Kirche dürften nicht alle Motive gefallen ...
Kirchkuppeln, die prächtig in der Sonne glänzen, und damit die anderen Häuser noch ärmlicher aussehen lassen, gibt es auch in Kiew.
Die ukrainische Regierung sieht die Panzer als Beweis dafür, dass die Separatisten in der Ostukraine von Russland unterstützt werden.
Vor der Mutter-Heimat-Statue findet man Panzer, die im Ostukraine-Konflikt vom Feind erobert wurden
Und nicht nur beim Klettern auf Sowjetstatuen kann man in Kiew ein bisschen James Bond spielen
Die Mutter-Heimat-Statue in Kiew ist mit dem Sockel 102 Meter hoch
Auf dem Maidan in Kiew wird mit hunderten Kerzen den ukrainischen Soldaten gedacht, die in der Ostukraine gefallen sind.
Der 1.90-Meter-Hüne führt mich zur Festung Tarakanovskiy, die der russische Zar Alexander III 1890 errichten liess. Jaroslaw findet das nicht so toll.
... ich bin in mein Buch vertieft, da streift unser LKW plötzlich die Leitplanken. Wir kommen mit dem Schrecken davon. Doch ein Reifen muss ersetzt werden.
Vor allem Wladimir Putin bekommt sein Fett weg. Da wird sogar der Gang zur Toilette zum politischen Akt ...
Auf dem Markt in Lwiw: Russland ist nicht gerade hoch im Kurs.
Ukrainische und europäische Fahnen an den Hauswänden von Lwiw. Keine Seltenheit. Übrigens, was das Tram betrifft ...
... diese haben zumindest teilweise eine Vergangenheit im deutschsprachigen Raum.
Und noch was zum Thema «Dichtestress»: Definitiv nicht nur in der Schweiz ein Thema.
Die westukrainische Stadt hat eine sehr schöne Altstadt. Die Monarchie Österreich-Ungarn hat dazu einiges beigetragen.
Und so sehen der Traktor und meine freundlichen Fahrer von vorne aus.
Oldtimer aus der Sowjetzeit sind auf ukrainischen Strassen keine Seltenheit, vor allem auf dem Land. Leider bleibt mir die Mitfahrt verwehrt.
Militärcheckpoint in den ukrainischen Bergen. Keine Ahnung wieso. Vielleicht, weil die Grenzen zu Polen und der Slowakei ganz in der Nähe sind.
Kosice: In der Altstadt der ostslowakischen Stadt lässt es sich gemütlich verweilen. Die Stadt sieht sich als östlicher Gegenpol zu Bratislava.
Die Aussenmauern der Zipser Burg umfassen eine Fläche von 41.426 m²
Zdiar: Zwei Häuser nebeneinander, total verschiedene Nummern
Die Zipser Burg thront mächtig über Spišské Podhradie
Das Ginger Monkey Hostel in Zdiar
Zdiar im Tatra-Gebirge: Die Berge sind zwar nicht ganz so hoch wie in der Schweiz, schön sind sie aber trotzdem
Banska Bystrica: Mitten im Wald – der Schlafplatz in Banska Bystrica