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Kommentar

Das Weisse Haus – ein Irrenhaus

Unser Korrespondent Felix Lee über Donald Trumps Absage des geplanten Gipfels zwischen Nordkorea und den USA.
Felix Lee, Peking
Korrespondent Felix Lee

Korrespondent Felix Lee

Ausgerechnet an dem Tag, an dem das nordkoreanische Regime seinen guten Willen zeigen wollte und sein Atomtestgelände zerstörte, sagte Donald Trump das Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ab. Nun hält der US-Präsident das Treffen mit Kim wieder für möglich. Das Weisse Haus – ein Irrenhaus.

Trumps Absage von Donnerstag scheint auf seine Berater zurückzugehen. Ihnen scheint klar geworden zu sein: Trump ist gar nicht ausreichend vorbereitet. Es wird gemunkelt, Trump habe ausschliesslich nach dem Pomp rund um den Gipfel gefragt. Für die Details, wie ein Abrüstungsabkommen mit Nordkorea aussehen könnte, interessierte er sich nicht. Doch auch Kim scheint der Gipfel inzwischen mulmig geworden zu sein. Trotz seiner Zugeständnisse sind ihm die USA bisher keinen Schritt entgegengekommen.

Trump ist derzeit unberechenbarer denn je. Das macht sein erneuter Sinneswandel noch einmal deutlich. Umso wichtiger ist jetzt, dass alle anderen Beteiligten die Gesprächskanäle nicht abreissen lassen, sondern die auch mühseligen Details ausarbeiten, wie eine Denuklearisierung auf der Koreanischen Halbinsel inklusive Sicherheitsgarantie für Kim aussehen könnte.

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