Pfötli-Blog
Das Mausen ist des Hundes Lust

Es ist Mäuseschwanzabgabezeit! In den ländlichen Gemeinden wollen vor allem die Landwirte die kleinen Nager von ihren Feldern weghaben. Unterstützung bei der Jagd nach der Maus bekommt Mensch und Katz auch von einem kleinen, weissen Hund.

Susanne Hörth
Drucken
Teilen
Zwei- und Vierbeiner wollen dieser kleinen Maus an den Kragen, ähm, an den Schwanz

Zwei- und Vierbeiner wollen dieser kleinen Maus an den Kragen, ähm, an den Schwanz

AZ

In den amtlichen Publikationsorganen lesen wir zurzeit regelmässig von der Mäuseschwanzabgabe. Was als alter Zopf anmuten kann, hat auch heute noch in vielen ländlichen Gemeinden seinen festen Bestandteil.
Die Mäuseschwänze werden von den Gemeinden pro Stück vergütet. Sie sind von den "Sammlern" über Monate hin gehortet worden. In Plastikboxen, in Tiefkühlbeuteln und dergleichen. Sie einzeln abzugeben wäre ja widersinnig.

Ich muss zugegeben, ich bin kein Freund dieser Abgabe. Einfach weil ich Tiere mag. Dass die kleinen Nager den Landwirten das Leben schwer machen, weiss ich. Ein klein bisschen Verständnis kann ich daher aufbringen. Aber eben nur ein wenig.

Mir tun die kleinen Tierchen mit den grossen Knopfaugen auch stets sehr leid, wenn eine unserer Katzen stolz eine solche Beute nach Hause trägt und dafür auch noch gelobt werden möchte.

Seit zu unserer tierischen Gemeinschaft auch noch ein weiterer kleiner Hund zählt, erlebe ich das Mausen auf eine ganz neue Art. Der kleine, weisse „Bodensurri“ liebt es, beim Spazieren gehen den Kopf – zumindest die Schnauze - von einem Mauseloch ins nächste zu stecken. Und plötzlich verharrt er, macht eine blitzschnelle Bewegung und schon hat er eine Maus zwischen den Zähnen. Ein schnelles Schütteln und die Maus wird weg geschleudert. Entsetzt rennt diese jeweils davon, um im nächsten Mauseloch zu verschwinden. Ich atme jedes Mal auf, wenn ich sehe, dass die grauen und braunen Mäuschen den Hundeangriff unbeschadet überstanden haben.

Aktuelle Nachrichten