Polemik
Ausdauernd, intelligent und gut aussehend: Kammermann in den Bundesrat!

Jetzt sind sie bekannt, die zehn Politiker, die für die SVP gerne Bundesrat werden möchten. Einer davon tanzt deutlich aus der Reihe.

Stefan Schmid
Stefan Schmid
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Lediglich eine Fotomontage: Ciril Kammermann im angeregten Gespräch mit Ueli Maurer, ein skeptischer Alain Berset und eine amüsierte Simonetta Sommaruga.

Lediglich eine Fotomontage: Ciril Kammermann im angeregten Gespräch mit Ueli Maurer, ein skeptischer Alain Berset und eine amüsierte Simonetta Sommaruga.

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Von A wie Aeschi Thomas bis S wie Schmid Res. Das Schaulaufen war nett, die Inszenierung gelungen, doch bundesratstauglich ist da niemand.

Zu alt die einen, zu unerfahren die anderen. Und vor allem: Gut aussehend ist auch keiner.

Gut, gibt es einen Bürger, der des Trauerspiels überdrüssig und bereit ist, dem Vaterland aus der Patsche zu helfen: Der Solothurner Ciril Kammermann, 32, Produzent bei den AZ Medien, die diese Zeitung herausgeben, hat bei der Bundeskanzlei seine Kandidatur eingereicht.

Die Experten sind sich einig: ein Top-Mann. Kammermann ist bürgernah – 2009 stand er in Derendingen als Samichlaus im Einsatz.

Er ist ausdauernd: So knackte Kammermann den Weltrekord im Dauertennis, indem er mit einem Kollegen 26:15 Stunden oder 56 Sätze spielte.

Er ist intelligent: Zusammen mit Leserbrief-Redaktor Heinz Härdi hat er unlängst bei der SRF-Quizshow «Weniger ist mehr» den Jackpot über 10'000 Franken geknackt.

Und er sieht fabelhaft gut aus. Tut mir leid, meine Herren von der SVP: Da könnt ihr einfach nicht mithalten.

Den Artikel zum Thema lesen Sie hier.

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