Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Kolumne

Apropos: Pandophopie?

Gabriela Jordan
Gabriela Jordan

Gabriela Jordan

China verschenkt seinen Wirtschaftspartnern gerne mal Pandas, um davon abzulenken, dass es Menschenrechte im eigenen Land mit Füssen tritt. Leer aus geht neuerdings Tschechien. Weil sich die politischen Führungen in Prag und Peking zerstritten haben, muss der Prager Zoo nun doch auf die niedlichen Bären verzichten. Menschen seien wichtiger als Tiere, kommentierte der tschechische Präsident Milos Zeman.

Und doch erhielt die Regierung von den Bürgern keine Sympathiepunkte, als sie beinahe zeitgleich die einzigen verbleibenden Pandas aus der Stadt verbannte: Sie verbot Strassenkünstlern Auftritte in Tierkostümen. Die tanzenden Pandabären im historischen Zentrum sind somit Geschichte. Ob das eine mit dem anderen etwas zu tun hat?

Nein, meint die Prager Regierung und begründet Letzteres mit dem Schutz des Ortsbildes. Vielleicht liegt die Ursache aber auch ganz woanders. Unpopulär sind nämlich auch Pandapunkte. Zur Erklärung: In Anspielung auf die fortpflanzungsfaulen Pandabären wird einem pro sexfreien Monat ein Pandapunkt verliehen. Ob der Präsident einfach nur genug von Pandas hatte?

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.