Salzkorn
Und wenn sie heute kommen?

Der amerikanische Internetriese Apple schleicht dieser Tage ums Haus. Was tun?

Pascal Hollenstein
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Bild: Corinne Bromundt

Gut, bitzli nervös sind wir schon. Ist ja logisch. Wir wussten stets, dass man damit rechnen musste. Jederzeit und ohne Vorwarnung. Irgendwann, das war uns klar, würde es vielleicht geschehen. Und dann: Zack! Wir wären drin. Weltweit sichtbar. Für alle. Der pure Wahnsinn wäre das.

Aber jetzt? Jetzt ist es konkret. Wann und wo genau, das weiss man nicht. Das ist ja das Fiese daran. Dennoch: Um Gottes Willen jetzt bloss keine Faxen machen! Und sonst? Ein Dauergrinsen hilft bestimmt. Aber sollen wir auch zum Coiffeur gehen? Vielleicht doch keine dieser lächerlichen Flipflops tragen? Anzug statt infantile kurze Hosen? Oder ist das dann doch zu konventionell?

Der Internetriese Apple hat angekündigt, bis zum 30. August systematisch die hiesigen Strassen abzufilmen, dortselbst befindliche Personen inklusive. Der Apfel-Göppel kann jederzeit um die Ecke biegen.

Die Lage ist ernst. Der Entschluss steht fest: Wir bleiben zu Hause. Sicher ist sicher. Sollen sich andere zum globalen Apfel-Affen machen.

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