Kolumne

Ferienplanung zu Corona-Zeiten: spekulieren wie an der Börse

Über die Schwierigkeit in Zeiten von Corona auf eine möglichst seuchenfreie Destination zu setzen.

Andreas Möckli
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Andreas Möckli

Andreas Möckli

Wohin nur in die Ferien? Diese Frage stellt sich in der Coronakrise ganz besonders. Den ersten Teil meiner Ferien habe ich wie vom Bundesrat gewünscht in der schönen Schweiz verbracht. Nun zieht es mich wieder in die Ferne.

Doch die Wahl einer möglichst seuchenfreien Destination ist alles andere als trivial. Wo heute die Fallzahlen unbedenklich tief sind, schiesst die Ansteckungsrate womöglich schon nächste Woche steil nach oben. Spanien lässt grüssen.

Unter dem Eindruck sinkender Zahlen habe ich mich kürzlich für Griechenland entschieden. Doch nun steigen die Ansteckungen auch dort, wenn auch bisher auf tiefem Niveau. Ich wähne mich schon fast wie ein Spekulant an der Börse. Habe ich mich für das richtige Land entschieden?

Soll ich mir bei jedem Hotel und Flug die Stornierung vorbehalten, dafür aber deutlich mehr Geld ausgeben? Hätte ich nicht doch auf die Schweiz setzen sollen, um eine mögliche Quarantäne auszuschliessen? Ich hoffe nur, auf die richtige Aktie gesetzt zu haben.

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