Apropos: Schlafes Feindin

Maria Brehmer
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Maria Brehmer, Social-Media Redaktorin.

Maria Brehmer, Social-Media Redaktorin.

CH Media

Mit Rotwein zum Znacht schläft es sich besser? Von wegen. Ich schlafe nach ein, zwei Gläschen zwar etwas schneller ein, wache später in der Nacht aber fast immer auf.

Grund dafür ist der Alkoholentzug, wie ich jetzt las. Er setzt nach ein paar Stunden ein und macht uns unruhig, durstig und unzufrieden, weil wir jetzt Schlaf verpassen. In der nächsten Nacht den Schlaf einfach nachholen? Geht nicht.

Wer mit dem Vorsatz ins Bett geht, in dieser Nacht etwas mehr Schlaf zu ergattern, schläft schlechter, wie ich jetzt las. Es stresst uns, wenn wir eine schlechte Nacht wiedergutmachen wollen, der selbstgemachte Druck stört beim Einschlafen. Tagsüber mehr Energie verbrauchen, abends müde ins Bett fallen und sogleich wegschlummern?

Funktioniert auch nicht, wie ich jetzt las. Der Kreislauf ist zu sehr angeregt, wenn wir uns zu sehr angestrengt haben. Da helfe nur ruhig werden, las ich. Durch langes Lesen etwa, Weglegen des Handys – oder mit einem Glas Rotwein.