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Kolumne

Apropos: Könige der Gebühren

Andreas Möckli
Andreas Möckli.

Andreas Möckli.

Der Kunde ist König. So lautet das gängige Sprichwort in der Wirtschaftswelt. Doch vielen Firmen, gerade in der Finanz- und Telekombranche, scheint dieser Leitsatz fremd. Beispiele gefällig? Wer seine Postcard verliert, zahlt 20 Franken für die Sperrung und 30 Franken für eine neue Karte. Eine Papierrechnung bei Mobilfunkanbieter Salt per Post? Macht 2 Franken für die Gesamtrechnung. Wer eine detaillierte Auflistung seiner Anrufe will, zahlt gar 5 Franken.

Sie haben eine Rechnung nicht bezahlt? Bei Swisscom und Sunrise kostet die «Zahlungserinnerung» 30 Franken, bei UPC «nur» 25 Franken. Der jüngste Höhepunkt? Die UBS verlangt künftig 100 Franken für einen Steuerauszug eines Wertschriftendepots mit bis zu fünf Positionen. Sind es mehr als fünf, werden sage und schreibe 250 Franken fällig. Den Aufwand rechtfertigen solche Fantasiepreise längst nicht mehr, das gilt auch für eine simple Mahnung. Dienst am Kunden? Weit gefehlt. Gewisse Firmen scheinen ihre Kunden per Gebühr mit Verachtung zu bestrafen.

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