Leserbrief
Advent – das Kerzchen brennt

Berti Limoncelli, Bischofszell
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Noch nicht bei allen Thurgauer Katholiken leuchtet das Adventslicht in ihren Herzen, das erkennt man an ihren unüberlegten Forderungen an Papst Franziskus betreffend Aufhebung des Pflichtzölibats, Frauen in geistlichen Ämtern und Massnahmen für eine moderne katholische Kirche. Laut eines Zeitungsartikels wird ein grosser Prozentsatz der Ehen evangelischer Pfarrer in Deutschland geschieden. Denn ob Priester oder Pastor, Ehepaare oder Eltern, ohne Gebet und Opfer kann kaum etwas Gutes gelingen. Priester sein ist eine heilige Berufung und mit vielen Opfern verbunden, darum brauchen sie dringend unser Gebet. Auch das Gebet um Priester- und Ordensberufungen ist sehr empfehlenswert. Dann hätten wir wieder ein Wachstum an Priestern und Ordensleuten. Frauen in kirchlichen Ämtern. Seit Jahrzehnten dürfen Frauen in der Kirche diverse Aufgaben übernehmen. Gott sei Dank ist das so. Die Kirche ist ihnen sehr dankbar dafür. Aber leider genügt das nicht allen Frauen. Sie fordern immer mehr. Sie wollen auch den Dienst am Altar für sich beanspruchen. ­ Die Unzufriedenheit und der geistige Hochmut haben stark zugenommen. Das liegt am fehlenden Beten.

In dieser Welt gibt es viele fromme und heiligenmässige Ordensfrauen, aber keine würde solche Forderungen stellen. In Demut und Ehrfurcht knien sie nieder während dieses heiligen Geschehens beim Altarsakrament. Betet für Papst Franziskus und nehmt ihm nicht die Vorfreude auf die Geburt Christi mit euren unüberlegten Forderungen. Die Adventszeit ist eine Zeit der Ruhe und der Besinnung.