Zürich

Hitze trocknet Gewässer aus: Am Greifensee können Schiffe bereits nicht mehr überall anlegen

Sommer, Sonne, Sonnenschein: Die momentane Wettersituation könnte für einige Leute nicht besser sein. Doch den Zürchern Schifffahrtsbetreibern macht die ständige Hitze zu schaffen.

Céline Geneviève Sallustio
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Geniessen das schöne Wetter: Passanten auf dem Ufer des Greifensees. (Archivbild)

Geniessen das schöne Wetter: Passanten auf dem Ufer des Greifensees. (Archivbild)

Keystone

Durch die andauernde Trockenheit sinken die Seespiegel der Zürcher Gewässer. Bereits jetzt ist der Wasserstand im Greifensee einen Meter gesunken. Unter diesen Umständen können die Schiffe nicht mehr überall anlegen, wie zum Beispiel am Steg in Mönchaltorf.

Nicht nur für die Schiffahrt, auch für die Tiere im Gewässer sei die Dürre ein Leid. Viele Fische sterben, weil Sauerstoffmangel herrsche. Dies sagt Daniela Schneider von der Schifffahrtsgenossenschaft Greifensee zum «Blick». Teilweise würden bereits tote Fische auf der Seeoberfläche schwimmen.

Aus diesem Grund hoffen die Schiffahrt und viele Hobby-Fischer auf Regen. Im Zürichsee stellt der Wassermangel bislang kein Problem dar.