Kunsthaus Zürich
Geschichtliche Einordnung der Bührle-Sammlung: Stadt und Kanton finanzieren Forschungsprojekt

Die Präsentation der Werke aus der Sammlung E. G. Bührle im Erweiterungsbau des Zürcher Kunsthauses soll durch historische Informationen zur Entstehung der Sammlung begleitet werden. Stadt und Kanton Zürich finanzieren ein entsprechendes Forschungsprojekt mit maximal 150'000 Franken.

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Geplant ist, das bis Ende 2019 die Forschungsergebnisse zu den Werken aus der Sammlung E. G. Bührles präsentiert werden können.

Geplant ist, das bis Ende 2019 die Forschungsergebnisse zu den Werken aus der Sammlung E. G. Bührles präsentiert werden können.

Keystone

Das Projekt steht unter der Leitung von Matthieu Leimgruber. Leimgruber ist Professor für Geschichte der Neuzeit und Schweizer Geschichte an der Universität Zürich. Dies teilten die Stadt Zürich und die Direktion der Justiz und des Innern am Dienstag gemeinsam mit.

Die Präsentation der Forschungsergebnisse ist Ende 2019 geplant. Sie sollen anschliessend für die Ausstellung im Kunsthaus-Erweiterungsbau aufbereitet werden, um dort eine anschauliche, zeitgemässe Information für die Besucherinnen und Besucher über die reine Kunstbetrachtung hinaus zu bieten.

Die Forschungsergebnisse ergänzen die Erkenntnisse zur Geschichte der Besitzverhältnisse und der Provenienz der Sammlungswerke. Diese werden ebenfalls für die Besuchenden aufbereitet.

Der Unternehmer, Kunstsammler und Mäzen Emil Bührle (1890-1956) ist bis heute umstritten. Im Kunsthaus soll insbesondere aufgezeigt werden, welche Verbindungen und Interessenskonflikte zwischen Wirtschaft, Politik und Kunstmarkt vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg herrschten.

Bührle soll darin eingeordnet werden als Unternehmer, als Sammler, als Mitglied von Berufs- und Wirtschaftsverbänden, als Mäzen und aktives Mitglied der Zürcher Kulturszene.

Mit der Eröffnung der Kunsthaus-Erweiterung im Jahr 2020 wird die Sammlung E. G. Bührle ins Kunsthaus Zürich ziehen. Damit wird diese Sammlung - bekannt insbesondere für ihre Meisterwerke des französischen Impressionismus - einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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