Fussball

Fackelwerfer: Auch die Zürcher Clubs GC und FCZ fordern Geld zurück

Vergangene Woche gab der FC Winterthur bekannt, dass man Bussen, die dem Verein aufgrund von Fackelwerfern auferlegt werden, von den Schuldigen zurückfordern werde. Nun ziehen die Zürcher Super-League-Clubs nach.

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Pyros werden im Stadion Letzigrund immer wieder entzündet. (Symbolbild)

Pyros werden im Stadion Letzigrund immer wieder entzündet. (Symbolbild)

Keystone

Wenn ein Fan im Stadion Pyrotechnik zündet, so auferlegt der Schweizerische Fussballverband den Clubs eine Busse. Vergangene Woche gab der FC Winterthur bekannt, dass man in solchen Fällen das Geld vom Schuldigen zurückfordern werde. Damit bezieht der Verein sich auf einen Vorfall vom 13. Mai, als ein Matchbesucher einen Knallkörper aufs Spielfeld warf. Die Forderung liegt bei fast 12'000 Franken.

Nun ziehen die Zürcher Clubs GC und FCZ nach. "Grundsätzlich können und werden wir, sobald ein Fan zweifelsfrei identifiziert werden kann, Bussgelder zurückfordern", sagt GC-Sprecherin Fabienne Wildbolz zum SRF-"Regionaljournal". Auch beim FCZ zieht man dies in Betracht. Wie viele Bussen die Vereine in der laufenden Saison bisher bezahlen mussten, ist nicht bekannt.