Bildung

Der Kanton Zürich will ein einheitliches Aufnahmeverfahren für Maturanden

Der Kanton Zürich will die Aufnahmeverfahren der Maturitätsschulen angleichen. Die Bildungsdirektion hat deshalb eine neue Verordnung für die Aufnahme an die Maturitätsschulen ausgearbeitet. Sie geht nun in die Vernehmlassung.

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Die neue Aufnahmeverordnung ersetzt sieben bisherige Reglemente. (Symbolbild)

Die neue Aufnahmeverordnung ersetzt sieben bisherige Reglemente. (Symbolbild)

KEYSTONE

Die neue Aufnahmeverordnung ersetzt sieben bisherige Reglemente und basiert auf Eckwerten, die eine Projektgruppe zusammen mit Vertretern des Schulfeldes für ein kohärentes Übertrittsverfahren erarbeitet haben, wie der Regierungsrat am Freitag mitteilte.

Momentan sind die Aufnahmeverfahren an die allgemeinbildenden und berufsorientierten Maturitätsschulen im Kanton Zürich nicht einheitlich: So variieren die Prüfungszeitpunkte und es gelten verschiedene Regelungen darüber, welche Aufnahmeprüfungen den Besuch welches Maturitätsschultyps erlauben.

Ausserdem beschloss der Kantonsrat im Jahr 2015 eine Änderung des Mittelschulgesetzes: Für die Aufnahme ans Kurzgymnasium müssen die Vorleistungen der Schüler angemessen berücksichtigt werden. Der Bildungsrat hat deshalb im November 2015 eine umfassende Überarbeitung des Systems gestartet.