Zürich
Deutlich weniger Unfälle bei den VBZ wegen Coronakrise

Die Zahl der Schadenereignisse sank bei den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) im vergangenen Jahr dank der Pandemie um über 20 Prozent. Zudem gab es 121 Verkehrsunfälle mit Körperverletzungen weniger.

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Die coronabedingte Abnahme des Verkehrsaufkommens und das reduzierte Angebot im öffentlichen Verkehr wirken sich positiv auf die Anzahl Verkehrsunfälle aus.

Die coronabedingte Abnahme des Verkehrsaufkommens und das reduzierte Angebot im öffentlichen Verkehr wirken sich positiv auf die Anzahl Verkehrsunfälle aus.

Archivbild: zvg/VBZ

(sda) Der Angebotsabbau wegen der Corona-Pandemie hat sich bei den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) im vergangenen Jahr auch auf die Anzahl der Schadenereignisse ausgewirkt. Die Zahl der Unfälle, bei denen Personen verletzt wurden, sank um über 20 Prozent.

Die Zahl der Unfälle mit Körperverletzung sei im Vergleich zum Vorjahr von 549 auf 428 gesunken, teilten die VBZ am Donnerstag mit. Bei knapp der Hälfte davon war ein Notstopp wegen eines anderen Verkehrsteilnehmers die Ursache.

Die Zahl der Kollisionen mit anderen Fahrzeugen ist von 889 auf 688 gesunken. Den Rückgang erklären die VBZ mit der coronabedingten Abnahme des Verkehrsaufkommens sowie dem reduzierten Angebot im öffentlichen Verkehr.

Im vergangenen Jahr hat es zwei Unfälle mit tödlichem Ausgang geben. Auch 2019 wurden zwei tödliche Unfälle verzeichnet.