Corona-Impfungen
«Ende März schalten wir das Impf-Registriertool auf»

Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) meldet Fortschritte beim Impfprogramm – und in den Verhandlungen mit dem Bund.

Matthias Scharrer
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Regierungsrätin Natalie Rickli.

Regierungsrätin Natalie Rickli.

Keystone

Die Coronaimpfung für die breite Bevölkerung rückt näher: «Ende März schalten wir das Impf-Registriertool auf», sagte Regierungsrätin Rickli am Montag im Kantonsrat. Mit der Online-Registrierung beginnt die nächste Phase im Impfprogramm des Kantons Zürich.

Bislang waren Senioren, Menschen mit Vorerkrankungen oder Angestellte im Gesundheitswesen an der Reihe. Den Risikogruppen rät Rickli weiterhin, sich für Impftermine an ihre Hausärzte zu wenden.

Ab April gehen dann laut Rickli die elf grossen Impfzentren im Kanton in Betrieb; zuerst am 6. April jenes in der Messe Oerlikon, anschliessend die übrigen zehn, davon liegt eines in Dietikon. Die Gesundheitsdirektorin rechnet damit, dass sie zunächst mit reduzierter Kapazität arbeiten, da es weiterhin an Impfstoff mangelt.

Gespräche mit Vertretern des Bundes über die Verteilung des Impfstoffs hätten am Wochenende stattgefunden. Rickli hatte zuvor mehrmals kritisiert, dass der Kanton Zürich angesichts seiner Bevölkerungsgrösse bei der Verteilung benachteiligt sei. Seitens des Bundes sei argumentiert worden, dass der Kanton einen vergleichsweise geringen Anteil Senioren verzeichne und daher relativ gesehen weniger Impfdosen brauche.

Nun meldete Rickli nach den Gesprächen vom Wochenende einen Fortschritt:

«Mitte April wird der Verteilschlüssel angepasst. Damit wird die Gleichbehandlung aller Kantone sichergestellt.»

Im Mai werde die breite Bevölkerung sich impfen lassen können. Bisher erhielten im Kanton Zürich laut Rickli rund 166'000 Menschen Coronaimpfungen, davon rund 60'000 inklusive Zweitimpfung.

Ab April werde auch die vom Bund angekündigte und bezahlte Ausweitung von Massentests im Kanton Zürich umgesetzt. In Schulen sollen diese gemäss Rickli jedoch nur stattfinden, wenn es zu Coronaausbrüchen kam. Bei negativen Testergebnissen nach sieben Tagen Quarantäne könne die Quarantäne aufgehoben werden.

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