Pandemie

Wegen Coronavirus: Regierung soll Strategie für Umschulungen entwickeln

Das Coronavirus hat die Lage auf dem Zürcher Arbeitsmarkt deutlich verschlechtert. Der Regierungsrat soll deshalb eine Strategie ausarbeiten, wie Arbeitslose besser umgeschult werden können.

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Das Coronavirus hat den Arbeitsmarkt verändert. Der Regierungsrat soll nun eine Strategie ausarbeiten, wie Arbeitslose umgeschult werden können. (Symbolbild)

Das Coronavirus hat den Arbeitsmarkt verändert. Der Regierungsrat soll nun eine Strategie ausarbeiten, wie Arbeitslose umgeschult werden können. (Symbolbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

Der Kantonsrat hat am Montag ein entsprechendes dringliches Postulat von Grünen, SVP und SP diskussionslos überwiesen. Der Regierungsrat wiederum zeigte sich bereit, den Vorstoss entgegenzunehmen und wird nun innerhalb von vier Wochen Stellung dazu beziehen.

Gefordert wird mit dem Vorstoss eine Strategie inklusive Umsetzungsplan für die berufliche Umorientierung und Nachholbildung von Arbeitslosen. Diese Bildungsangebote sollen über die Arbeitslosenversicherung abgewickelt werden.

Ende August laufen viele Kurzarbeitsverträge aus

Seit dem Ausbruch der Coronapandemie hat sich der vormals stabile Zürcher Arbeitsmarkt verändert. Die Kurzarbeit hat in den vergangenen Monaten zwar einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert. Ende August laufen aber viele Kurzarbeitsverträge aus. Es ist noch nicht klar, in welchem Umfang diese erneuert werden oder ob es im Herbst zu einem verzögerten Stellenabbau kommen wird.

Ende Juli waren 27'465 Personen Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons als arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosigkeit betrug 3,2 Prozent, das sind 1,2 Prozentpunkte mehr als im Juni des Vorjahres.