Zoo Zürich
Gorillaweibchen Mawimbi musste eingeschläfert werden

Der Westliche Flachlandgorilla reagierte kaum mehr auf seine Umwelt. Die Untersuchung einer extra herbeigezogenen Spezialärztin ergab, dass kaum Aussichten auf eine Genesung bestanden.

Sandro Zimmerli
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Mawimbi kam am 12. Juli 2012 als Tochter von Mamitu und N’Gola im Zoo Zürich zur Welt.

Mawimbi kam am 12. Juli 2012 als Tochter von Mamitu und N’Gola im Zoo Zürich zur Welt.

zvg/Zoo Zürich

Der Zoo Zürich musste sich am Mittwoch unerwartet von einem seiner Westlichen Flachlandgorillas verabschieden. Das achtjährige Gorillaweibchen Mawimbi war den Tierpflegerinnen und Tierpflegern am Wochenende als ungewohnt schlapp und appetitlos aufgefallen.

Am Montag und Dienstag habe sich ihr Gesundheitszustand drastisch verschlechtert, schreibt der Zoo in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Tierärzte hätten sich daraufhin für eine eingehende Untersuchung entschieden. Das Blutbild sowie ein Ultraschall hätten jedoch keine Auffälligkeiten gezeigt.

Nach der Untersuchung verschlechterte sich Mawimbis Zustand allerdings weiter. Sie reagierte kaum mehr auf ihre Umwelt. Eine neuerliche Untersuchung durch eine Spezialärztin ergab, dass Mawimbi kaum Aussichten auf eine Genesung hatte. Deshalb entschied sich der Zoo in Absprache mit den Tierärzten und beigezogenen Fachspezialisten, Mawimbi einzuschläfern.

Nach dem Tod Mawimbis erhielt die Gorillagruppe Gelegenheit, sich von ihr zu verabschieden. Der Zoo Zürich erhofft sich nun von den pathologischen Untersuchungen Aufschluss darüber, was mit Mawimbi los war.

Mawimbi kam am 12. Juli 2012 als Tochter von Mamitu und N’Gola im Zoo Zürich zur Welt. Die Zürcher Gorillagruppe umfasst aktuell nun fünf Tiere. Westliche Flachlandgorillas sind in der Natur vom Aussterben bedroht.

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