Oberengstringen

Wegen Corona: Frauenpodium sagt Chlausmärt ab

Der seit nun mehr als 30 Jahren stattfindende Weihnachtsmarkt hätte den Ertrag aus verkauften Kuchen und Basteleien an einen guten Zweck gespendet. Man hofft nun auf das Folgejahr.

Sibylle Egloff
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Er hat sich zu einer Tradition entwickelt: Der Chlausmärt Oberengstringen (hier in 2018)

Er hat sich zu einer Tradition entwickelt: Der Chlausmärt Oberengstringen (hier in 2018)

Flavia Lehmann

Der traditionelle Chlausmärt im Zentrum Oberengstringen findet dieses Jahr nicht statt. Das vermeldet das Frauenpodium Oberengstringen, das den zweitägigen Anlass seit über 30 Jahren organisiert. Die Veranstaltung, die für den 1. und 2. Dezember geplant war, kann wegen des Coronavirus nicht durchgeführt werden. «Die zur Verfügung stehenden Flächen lassen die Einhaltung der Coronaregeln nicht zu», schreibt Präsidentin Betty Aeschlimann.

Man hofft auf das nächste Jahr

Eigentlich hätten rund 30 Ausstellerinnen und Aussteller am Chlausmärt ihre selbst gemachten Artikel und Kuchen angeboten. Etwa 25 Helferinnen und Helfer wären in der Küche und am Buffet im Einsatz gestanden. Der Reinerlös von üblicherweise einigen tausend Franken wäre wie jedes Jahr für einen guten Zweck eingesetzt und an eine Institution überwiesen worden. «Die Absage stimmt uns traurig. Es wird keine Spendengelder geben und auch die Freude am Basteln sowie der persönliche Kontakt werden uns fehlen», schreibt Aeschlimann. Man hoffe nun, dass der Anlass nächstes Jahr wieder stattfinde und man die Besucherinnen und Besucher dann am 30. November und 1. Dezember 2021 begrüssen könne.