Schlieren
Stadtrat zahlt Feuerwehr und Zivilschutz 200'000 Franken für ein neues Garagentor

Dem Schlieremer Stadtrat zufolge entspricht die 50-jährige Anlage nicht mehr den aktuellen Sicherheitsbestimmungen.

Lukas Elser
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Das Depot der Feuerwehr Schlieren an der Uitikonerstrasse 30 erhält eine neue Toranlage.

Das Depot der Feuerwehr Schlieren an der Uitikonerstrasse 30 erhält eine neue Toranlage.

Sven Hoti

Der Schlieremer Stadtrat hat einen Kredit von 200’000 Franken für den Ersatz der Toranlage beim Feuerwehr- und Zivilschutz-Depot Büelhof bewilligt. Bei der Investition handle es sich um eine gebundene Ausgabe, schreibt er in seinem Beschluss. Im Budget 2022 sei der Betrag dafür bereits eingestellt.

Die Garagentore stammten aus dem Jahr 1972, heisst es weiter. Dem Stadtrat zufolge entsprechen sie nicht mehr den aktuellen Sicherheitsbestimmungen und Isolationswerten sowie dem aktuellen Stand der Technik. Er schreibt weiter: «Da es sich bei der Feuerwehr wie auch bei der Zivilschutzorganisation um 24/7-Ernstfallorganisationen handelt, ist der vollständige Ersatz aller Tore zwingend notwendig.»

Das Depot der Feuerwehr gehört zu einer grösseren städtischen Liegenschaft an der Uitikonerstrasse 30, genannt Büelhof. Das Gebäude, das zu einem wesentlichen Teil ein Wohnhaus ist, wurde vor wenigen Jahren einer grösseren Sanierung unterzogen. Unter anderem wurden die 18 Wohneinheiten auf 9 zusammengelegt und die Küchen, Bäder sowie die Sanitärleitungen und Elektroinstallationen erneuert. Dem Stadtratsbeschluss vom Dezember 2020 zufolge haben diese Arbeiten gemäss Bauabrechnung 3,93 Millionen Franken gekostet.

Auf Anfrage teilt Finanz- und Liegenschaftenvorsteherin Manuela Stiefel (parteilos) mit, dass der Stadtrat nie beabsichtigt habe, die Sanierungsprojekte Wohnhaus und Feuerwehrbereich zeitgleich anzupacken. Entsprechend ist das Toranlagen-Projekt ein separates. Die Umsetzung wird in Etappen erfolgen.