Zürich
Mit Beachvolleyballfeld und Slacklines: Am Mittwoch öffnet eine neue Sportanlage in Zürich-Seebach

Ab Mittwoch, 5. August 2020, steht an der Neunbrunnenstrasse in Zürich-Seebach eine weitere Sportanlage zur kostenlosen Nutzung bereit. Sie besteht aus einer ZürifitAnlage, einem Beachvolleyballfeld und drei fix installierten Slacklines.

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Beachvolleyball.

Beachvolleyball.

Keystone

An der Neunbrunnenstrasse in Zürich-Seebach steht ab Mittwoch eine neue Sportanlage mit Outdoorfitnessbereich, Beachvolleyballfeld und Slacklines bereit. Fitnessbegeisterte können an der Zürifit-Anlage trainieren. Die Installation eignet sich für gesundheitsförderndes Krafttraining sowie für Beweglichkeits- und Dehnübungen. Eine Tafel mit Übungsbeispielen vor Ort zeigt, wie die Anlage für Krafttraining genutzt werden kann.

Weitere Übungen sind auf der Homepage der Stadt Zürich zu finden. Zürifit-Anlage und Slacklines können ganzjährig ohne Reservation kostenlos benutzt werden. Das Beachvolleyballfeld kann online gegen eine Gebühr von 15 Franken reserviert werden. Sofern keine Reservation vorliegt, kann das Feld ebenfalls frei genutzt werden.

Die Sportanlage Neubrunnenstrasse ist im Sinne des Konzepts zur Förderung (Details: Box unten) des ungebundenen Sports, das das Sportamt zusammen mit Grün Stadt Zürich im August 2019 veröffentlicht hat. Gemäss dem Konzept ist die Förderung von Sportaktivitäten, die unabhängig von der Mitgliedschaft in einer Sportorganisation und spontan ausgeübt werden, eine städtische Aufgabe. Angebote für ungebundenen Sport sollen von der Bevölkerung altersunabhängig genutzt werden können und niederschwellig zugänglich sein.

Konzept zur Förderung des ungebundenen Sports

Das Konzept zur Förderung des ungebundenen Sports wurde vom Sportamt der Stadt Zürich und Grün Stadt Zürich verfasst. Es basiert auf dem sportpolitischen Konzept der Stadt Zürich. Der Begriff «ungebundener Sport» bezieht sich auf Sportaktivitäten, die unabhängig von der Mitgliedschaft in einer Sportorganisation oder bei einem privaten Sportanbieter und spontan ausgeübt werden.

Das Konzept versteht die Förderung des ungebundenen Sports als städtische Aufgabe. Dabei sollen besonders auch Personen angesprochen werden, die sportlich unterdurchschnittlich aktiv sind. Neben den beliebten Bewegungsaktivitäten wie Radfahren, Schwimmen oder Laufen (Wandern) sollen möglichst vielfältig weitere Aktivitäten gefördert werden. Diese Angebote sollen von der Bevölkerung altersunabhängig genutzt werden können. Sie sollen nah am Wohnort und niederschwellig zugänglich sein.

Das Konzept fordert:

- Konkrete Massnahmen zur Förderung ungebundenen Sports

- Berücksichtigung der Bedürfnisse spontan Sporttreibender bei der Erstellung neuer Infrastruktur (zum Beispiel städtische Siedlungen, Schulareale, Parks, Verkehrswege, etc.)

- Gezielte Information zu Sportmöglichkeiten

- Unterstützung für Organisationen und Veranstaltungen

- Berücksichtigung und Unterstützung existierender Angebote Privater

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