Oberengstringen

Das Weinfest steht 2015 nicht im Veranstaltungskalender

Der Traditionsanlass findet 2015 nicht statt. Erst 2016 soll es wieder ein Fest am Fusse des Rebhangs geben – mit neuen Kräften und neuem Konzept.

Sandro Zimmerli
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2016 im Visier: Mit neuem Konzept soll die Tradition beibehalten werden.

2016 im Visier: Mit neuem Konzept soll die Tradition beibehalten werden.

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Seit 1982 gehört das Weinfest in Oberengstringen zum festen Jahresprogramm der Gemeinde. Das wird nächstes Jahr anders sein. Das Fest wird 2015 nicht im Veranstaltungskalender auftauchen. Dies hat das Organisationskomitee entschieden, erklärte Gemeindepräsident André Bender an der Gemeindeversammlung vom Montag. Für den Entscheid seien zwei Gründe ausschlaggebend. Einerseits habe es im OK einige Rücktritte gegeben, andererseits würden nächsten Sommer gleich zwei grosse Feste im Limmattal über die Bühne gehen.

Gemeint sind das regionale Turnfest in Weiningen und das Schlierenfäscht. Am Turnfest des Regionalverbandes Glatt-, Limmattal und Stadt Zürich, das an den Wochenenden vom 27. und 28. Juni sowie vom 4. und 5. Juli stattfindet, werden um die 5000 Sportler und gegen 10 000 Besucher erwartet. Rund 1200 freiwillige Helfer werden im Einsatz sein. Viele von ihnen dürften aus Vereinen aus den Nachbargemeinden rekrutiert werden. Wegen des Grossanlasses verzichtet man in Weiningen auf die Durchführung des Rebblütenfests. Dieses wird erst wieder 2016 stattfinden. Das Schlierenfäscht startet am 4. September und dauert bis und mit dem 13. September. Täglich finden auf dem Festgelände im Stadtzentrum Anlässe statt.

Das Weinfest geht traditionell am letzten Wochenende im August über die Bühne. Ab 2016 soll dies auch wieder der Fall sein – laut Bender mit frischen Kräften im OK und nur noch alle zwei Jahre. Bereits letztes Jahr wurde über eine Neuausrichtung des Anlasses diskutiert. Weil die Besucherzahlen in den vergangenen Jahren stetig zurückgingen, suchte das OK zusammen mit den Vereinen nach neuen Ideen. Dabei wurde unter anderem dafür plädiert, das Fest nur noch an zwei Tagen statt wie bislang an drei Tagen durchzuführen oder das Festgelände kompakter zusammenzufassen.