Oberengstringen

Auch die Jungen müssen bereit sein, wenn es doch einmal brennt

Die Jugendfeuerwehr aus den Bezirken Zürich und Dietikon übte mit ihren Ausbildnern den Notfall. Die Jungfeuerwehrfrauen und -männer mussten nicht nur Trockenübungen machen, sondern durften auch ein Autobrand löschen.

Mojan Salehipour
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Im Einsatz steht die Jugendfeuerwehr der Bezirke Zürich und Dietikon
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Nur wer übt, ist im Ernstfall vorbereitet
Kommandant Urs Riemensberger bespricht die Übung in Oberengstringen
«Spass macht alles, was mit Wasser zu tun hat», sagt Kommandant Rimensberger. Mojan Salehipour
Der Einsatz der Jugendfeuerwehr Dietikon und Zürich
Sich abzusprechen ist wichtig

Im Einsatz steht die Jugendfeuerwehr der Bezirke Zürich und Dietikon

Limmattaler Zeitung

Die erste Übung der Jugendfeuerwehr aus den Bezirken Zürich und Dietikon ist vorbei. Im Werkhof Oberengstringen treten die Jungfeuerwehrmänner und -frauen zum Abtreten an.

In Reih und Glied stehen die etwa Zwölf- bis Siebzehnjährigen in ihren Uniformen da und hören Urs Rimensberger, dem Kommandanten der Jugendfeuerwehr des Bezirks Dietikon, zu. Was war gut? Und was soll beim nächsten Mal besser werden?

Rapport nach den Übungen

Die Jungfeuerleute lassen die erste Übung dieses Jahres kurz Revue passieren. Jede Klasse hatte an diesem Tag ihr eigenes Übungs- und Ausbildungsprogramm. Zusammen mit den Klassenlehrern haben sie verschiedene Abläufe trainiert: Die Jüngsten mussten sich am Seil üben und lernen, wie man verschiedene Knoten knüpft und, vor allem, wie man ein Seil richtig aufrollt. Es soll im Notfall im wahrsten Sinn des Wortes wie am Schnürchen laufen.

Aber es blieb nicht bei der Trockenübung. Denn schliesslich ist man bei der Feuerwehr. Und wie Urs Rimensberger sagt: «Am meisten Spass macht den Jungen natürlich alles, was mit Wasser, Löschen und Feuer zu tun hat.» Schon als Rekrut lernt man den Leitungsbau vom Hydranten und wie man einen Feuerwehrschlauch bedient und punktgenau trifft.

Die Älteren fahren am Übungstag mit ihrer Gruppe im Feuerwehrwagen an verschiedene Stellen und simulieren Unfallsituationen. Wie an diesem Tag einen Autobrand, bei dem man die Atemschutzgeräte benutzen muss. Gemeinsam versucht man, den Brand zu löschen. Die Übungen finden siebenmal im Jahr statt und dienen Ausbildungs- und Übungszwecken.