Oetwil

Endlich wieder Moschtete: Der erste Gemeindeanlass seit dem Lockdown zog viele Gäste an

Der Süssmost löste an der 35. Moschtete i de Fähri in Oetwil bei den Besucherinnen und Besuchern Begeisterung aus.

Christian Murer
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Am Zelteingang auf den Limmatwiesen sitzt die Oetwiler Gemeindepräsidentin Rahel von Planta (FDP). Sie nimmt die Kontaktdaten der ankommenden Gäste entgegen: «Dies ist seit dem Lockdown der erste Gemeindeanlass, den wir jetzt durchführen.»

Neben dem frisch gepressten Most gibt es gratis Käse und Brot
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Stefanie Penneveyre aus Oetwil mit Sohn Tristan geniessen den feinen Apfelsaft
Tilsiter, Brot und Most werden an den Platz serviert.
Über 150 Personen genossen den sonnigen Nachmittag auf den Oetwiler Limmatwiesen.
Zurück bleibt der Trester oder auch Träsch genannt.
Das Drehen der Presse braucht viel Kraft.
Die alte Oetwiler Mostpresse ist coronabedingt nur für das Personal zugänglich.
Die diesjährige Oetwiler Moschtete wird nur mit Einhaltung der entsprechenden Schutzmassnahmen des Bundes durchgeführt.
Frisch gepresserter süsser Apfelsaft.
Für die beiden Mädchen ist das Handy offenbar wichtiger als der Most.
Für die Einhaltung der Schutzmasnahmen ist Gemeindepräsidentin Rahel von Planta verantwortlich.
Gemeindepräsidentin Rahel von Planta führt eine Contact-Tracing-Liste.
Gratisabgabe von noch vorhandenem Most für jene, die eine leere Flasche mitbringen.
Im Festzelt am Limmatufer herrscht eine entspannte und gesellige Stimmung.
Im Zelt haben höchstens 80 Personen Platz. Getränke und Nahrungsmittel werden an den Platz serviert.
Michael Pereira Monteiro ist im ersten Lehrjahr als Fachmann Betriebsunterhalt_Werkdienst der Gemeinde Oetwil tätig.

Neben dem frisch gepressten Most gibt es gratis Käse und Brot

Christian Murer

Etwas abseits steht die alte Oetwiler Mostpresse, die allerdings dieses Jahr nur für die beiden Gemeindeangestellten zugängig ist. Am nahen Stand wird Käse, Brot und Most zubereitet und direkt an den Tischen serviert. Stefanie Penneveyre ist zusammen mit ihrem Sohn Tristan zugegen: «Wir finden dies jetzt zu Coronazeiten einen lässigen Anlass. Der Süssmost ist super.» Ihr Sohn sei mit dem Kindergarten hier vorbei spaziert und habe die Mostpresse gesehen. «Deshalb wollte er unbedingt bei dieser Moschtete dabei sein», so die Oetwilerin.

Auch die beiden jugendlichen Brüder Meikel und Saymon aus Oetwil haben Freude am Anlass. Sie erzählen, dass sie seit vielen Jahren an die Moschete kommen, weil wir der Most jeweils hervorragend sei.

Rahel von Planta ist zufrieden mit der 35. Moschtete ide Fähri«: «Ich freue mich sehr, dass so viele Leute gekommen sind. Für mich ist es trotz Schutzkonzept mit zahlreichen Einschränkungen eine höchst gelungene Moschtete.»