Clean-Up-Day

Bald kein Abfall mehr: Der Clean-Up-Day sorgt für ein sauberes Limmattal

Im Rahmen des jährlichen nationalen Clean-Up-Days sammeln Freiwillige in Limmattaler Gemeinden Abfall. Schulen, Vereine und Private nehmen an der Aktion am Freitag und Samstag teil.

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Fabienne Eisenring

Ab morgen wird das Limmattal aufgeräumt: Im Rahmen des jährlichen nationalen Clean-Up-Days der Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) befreien Schulklassen, Vereine und Private ihre Gemeinden von Abfall. Die Infrastrukturabteilung der Stadt Dietikon hat am Samstag eine grosse Aktion geplant. Bereits morgen machen einige Dietiker Schulklassen den Anfang.

Rund 200 Schülerinnen und Schüler vom Schulhaus Wolfsmatt werden am Freitag ab 8.15 Uhr in verschiedenen Quartieren der Stadt unterwegs sein. Ausgerüstet mit Leuchtwesten, Handschuhen und Greifzangen werden sie mithelfen, Dietikon von Littering zu befreien.

Wegen Corona wird auf Teilnahme verzichtet

Die Sammelaktion der Infrastrukturabteilung der Stadt beginnt am Samstag um 8 Uhr und dauert den ganzen Vormittag. Treffpunkt ist der Parkplatz hinter der Stadthalle. «Es haben sich Vereine und Parteien wie die Jubla Dietikon, die Pfadi St. Ulrich, die EVP und die Grünen angemeldet. Wir rechnen mit 80 bis 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern», sagt Torsten Hartmann, Leiter Abfallwesen der Stadt Dietikon.

Leider hätten auch einige Vereine und Firmen aufgrund der Coronapandemie abgesagt, fügt Hartmann hinzu. Die teilnehmenden Gruppen werden am Samstag in verschiedenen Gebieten Abfall einsammeln, den sie anschliessend zum Treffpunkt zurückbringen werden.

«Da wir uns im Freien befinden werden, können die empfohlenen Abstände gut eingehalten werden», sagt Hartmann. Zudem stehen Desinfektionsmittel und Masken bereit. Die Teilnehmer mussten sich anmelden. Freiwillige, die spontan mitsammeln wollen, müssen ihre Kontaktdaten angeben. «Leider müssen wir dieses Jahr auf das gemeinsame Grillieren zum Abschluss verzichten. Stattdessen erhalten die Helferinnen und Helfer verpackte Sandwiches und kleine Getränkeflaschen», sagt Hartmann.

Auch an anderen Orten im Limmattal finden Sammelaktionen statt. So säubern Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Hofacker in Schlieren am Freitag ab 9.20 Uhr die Stadt. Beendet wird der Anlass gegen Mittag mit einer Rede von Stadtrat Andreas Kriesi (GLP). Kindergartenkinder und Unterstufenschüler des Schulhauses Rietwis sowie eine Klasse des Schulhauses Mettlen in Uitikon nehmen ebenfalls am Clean-Up-Day teil.

Die Oberengstringer Schulanlage Rebberg-Gubrist verzichtet aufgrund der anhaltenden Coronakrise auf die Aktion. «Wir haben nach langem Überlegen entschieden, dass eine Teilnahme leider schwer vertretbar wäre», sagt Schulleiterin Esther Solimine. Die Schule mache normalerweise zusammen mit den Eltern mit, was momentan problematisch wäre. Das gemeinsame Bräteln am Ende des Anlasses hätte ebenso ausfallen müssen.

Auch die Unterengstringer Primarschüler sind dieses Jahr nicht am Clean-Up-Day dabei, da die Schule den Anlass nur alle drei Jahre durchführt. Die Primarschule Weiningen nimmt ebenfalls nicht als Schule an der Aktion teil.

Birmensdorf hat keine Säuberungsaktion nötig

Der Grund, wieso die Primarschule Birmensdorf auf eine Teilnahme verzichtet, ist ein ganz anderer: «Wir haben letztes Jahr bei der Gemeinde angefragt, ob der Bedarf bestehe, dass wir am Clean-Up-Day mitmachen», sagt Schulleiter Tobias Rohrer. «Es hiess aber, die Gemeinde putze schon so gut, dass eine Aktion nicht nötig sei.» Deshalb hätten sie dieses Jahr nicht mehr nachgefragt. «Und es stimmt tatsächlich», sagt Rohrer. «In Birmensdorf sieht man kaum Abfall herumliegen.»

Clean-Up-Day in Dietikon

Der Clean-Up-Day der Stadt Dietikon beginnt am Samstag um 8 Uhr auf dem Parkplatz hinter der Stadthalle. Man kann auch ohne Voranmeldung an der Aktion teilnehmen.