Leserbeitrag

Zmorge im Grüene der Dorfgemeinschaft

Paul Meier
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Nach eingehender Diskussion im Vorstand entschieden wir uns trotz den schwierigen Zeiten die wir durchmachen, das traditionelle Zmorge im Grüene durchzuführen. Natürlich respektierten wir die Probleme die unsere Welt jetzt beschäftigen, aber wir entschlossen uns zur Durchführung, da wir endlich wieder mal etwas für das Dorf machen und den Leuten eine Chance geben wollten, wieder etwas erweiterte soziale Kontakte pflegen zu können. Wir waren natürlich sehr gespannt wie das ankommen wird, denn es war uns sehr bewusst, dass unser Entscheid nicht überall auf Verständnis stossen würde.

Dass das Wetter nicht unbedingt mitmachte machte es nicht einfacher – allerdings ging Petrus recht gnädig um mit uns. Es gab nur eine kurze, leichte Bewässerung beim Zmorge und dann nochmals beim Abbau – aber alles in allem kein Problem. Die Sitzordnung wurde mit grösseren Abständen aufgebaut und das Buffet mussten wir natürlich reduzieren. Das üppige Buffet der letzten Jahre hätten wir nicht corona-compatibel ausrichten können. So blieb es bei feinem Zopf mit Butter und Confi, abgepackten Käsli und Landjägern, ergänzt durch Kaffee und schmackhaften Kuchen. Mehr lag nicht drin – war aber auch nicht nötig, wie wir aus den Kommentaren der zahlreich erschienen Gäste entnehmen konnten. Es war sehr erfreulich wie viele Bergdietikerinnen und Bergdietiker den Weg zum Schützenhaus fanden und den Zmorge genossen. Das zeigte uns, dass unser Entscheid richtig war, das Zmorge durchzuführen.

Ein herzlicher Dank geht an die Vorstandsmitglieder für die unermüdliche Arbeit vor, während und nach dem Zmorge sowie auch dem Bauamt und all den freiwilligen Helfern, die sowohl bei Aufbau wie auch beim Abbau spontan bereit waren, mitzuhelfen!

Paul Meier, Präsident