Leserbeitrag
Wassersportlager R2B von M. Haueter

Marcel Siegrist
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In der dritten Woche nach den Sommerferien sind wir mit unserer Klasse ins Schullager an den Lac du Joux gefahren. Nach vier Stunden Zugsfahrt sind wir in Les Bioux angekommen, einem kleinen Dorf direkt am See.

Als wir angekommen sind haben wir uns zuerst umgeschaut. Der Campingplatz bestand aus einem Wäldchen direkt am See, einem WC-Häusschen, einer Art Waldhütte, sowie einem Zirkuswagen, in dem sich die Surf- und Segelbootvermietung befindet. Wir mussten akzeptieren, dass es nur eine „Schrottdusche“ gab (unser Lehrer fand sie lustig!). Diese bestand aus einem Gartenschlauch und war an einem Surfboard angehängt. Daraus kam nur kaltes Wasser und stehen musste man auf einer Palette.

Nachdem wir uns fertig umgeschaut hatten, begannen wir unsere Zelte aufzubauen und installierten die Küche in einem Partyzelt. Jeden Tag holten wir bei der Bäckerei Brot. Wir kochten selber auf zwei grossen Gasrechauds und mussten auch selber abwaschen. Das dauerte manchmal über eine Stunde!

Am Dienstag machten wir eine Velotour, entlang dem See, und fuhren über 20km zu den Grotten von Vallorbe. Es war sehr schön und am Schluss gab es noch eine wunderschöne Kristall-Ausstellung.

Wieder zurück am Lac de Joux, durften wir die Neoprenanzüge und Schwimmwesten anziehen und mit Kanus und Stand Up Paddles aufs Wasser.

Danach zogen wir uns um und es gab Abendessen. Wir sassen wie jeden Abend am Lagerfeuer, hörten Musik und tanzten.

Ab Mittwoch gab es Segelunterricht von unserem Lehrer und von 2 Begleitpersonen, da es unser Ziel war, segeln zu können. Den Meisten hat es Spass gemacht. Wir lernten ein Segelboot zu steuern, wie man wendet und wie man wieder an Land kommt.

Die halbe Klasse war jeweils auf dem See, die andere Hälfte an Land und hat Aquarelle gemalt.

Am Abend, bis Sonnenuntergang durften wir noch Paddeln.

Manche haben eine Stunde lang probiert, kleine Fische mit einem Becher zu fangen zu fangen, leider waren sie erfolglos.

Vielen war es unbequem auf dem Boden nur mit einem „Mätteli“ zu schlafen, weil Steine und Wurzeln am Boden waren!

Am Donnerstag machten wir den ganzen Tag Wassersport mit Kajaks, Kanus, Stand Up Paddles, Laserjollen und einem Katamaran. Einige wollten nicht mehr ins Wasser, also haben sie weiter gezeichnet.

Das war leider der letzte Abend bevor wir wieder Nachhause gehen mussten.

Unser Lehrer fand es toll, dass er uns nicht ins Bett schicken musste. Wir waren so müde, dass einer nach dem anderen sich von alleine ins Zelt verkroch!

Am letzten Tag bauten wir unsere Zelte ab und packten unsere Sachen. Anschliessend segelten wir noch eine Weile. Danach packten wir das schwere Gepäck und die Velos in den Anhänger und gingen zur Busstation (Lehrer dürfen uns nicht mehr mit Privatautos transportieren, das ist viel zu gefährlich). Sehr knapp erwischten wir noch den Zug in Le Pont, da der Bus Verspätung hatte. In Vallorbe angekommen, fanden wir den nächsten Zug nicht! Wir rannten hin und her bis wir merkten, dass wir mit einem Bus weiter mussten, weil etwas an den Gleisen gebaut wurde.

Um 20.00Uhr kamen wir in Oberentfelden an. Wir haben alles, was im Anhänger war herausgenommen und verteilt. Um 20:30 waren wir fertig mit dem Ausräumen und alle gingen nach Hause.

Das Lager war eine mega tolle Sache! Wir haben gelernt zu Segeln und wie man halt ohne warme Dusche, trotzdem duschen kann.

Text: Ardian, Elena, Armando

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