Leserbeitrag
Trottenfest Villigen

Urs Berner
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Ch.Schwarz

Gemischter Chor Villigen & Schützengesellschaft Villigen

Das traditionelle Villiger Trottenfest ist am vergangenen Wochenende mit sehr guter Beteiligung der Bevölkerung „über die Bühne gegangen“, obwohl am Freitag der Barabend der Jungschützen noch für viele weitere Besucher Platz gehabt hätte. Nun, die Bar schloss trotzdem erst im Morgengrauen...

Unter dem Motto „Rühren bringt Chuscht“ startete die Küche schon am frühen Samstagnachmittag mit ihren Vorbereitungen, brauchen doch Zwiebelsauce und Suurchrut viel Zeit, wenn sie zur Metzgete auch wirklich munden sollen.

Nach der Türöffnung ging’s „Schlag auf Schlag“ und die Trotte füllte sich schnell. Küche und Service wurden bis an die Leistungsgrenze gefordert.

Auch das Kuchenbuffet lockte viele Gluschtige an, und obwohl niemand den Tisch mit knurrendem Magen hatte verlassen müssen, wurde auch die Raclettestube im 2. Stock rege besucht. Die Pflege von Bekannt- und Kameradschaften ist seit je her ein wesentliches Merkmal des Trottenfestes und so haben sich auch die Jahrgänge 1944 und 1952 gerne wieder zum Klassentreffen eingefunden. So quasi zum Nachtisch erfüllte zu späterer Stunde eine zufällig anwesende Besuchergruppe des Männerchor Leuggern die Trotte mit ihren wohlklingenden Liedern.

Der Schlummertrunk in der Bar zum Schluss des Festes gehört natürlich dazu, und erneut konnten die Organisatoren erst in den frühen Morgenstunden die Schlüssel drehen.

Der Sonntag begann gegen Mittag mit einem Vortrag der Musikschule Villigen unter der Leitung von M. Würsch. Die jugendlichen Musikantinnen und Trommler ernteten grossen Applaus. Verstärkt durch Tanzpaare aus dem Fricktal gab anschliessend die Tanzformation der Trachtengruppe Chilspel Surbtal ihr Können zum Besten.

Vorträge der Musikgesellschaft unter der Leitung von Ruedi Bieri rundeten das gute Zusammenspiel der Villiger Dorfvereine und ein harmonisch verlaufenes Trottenfest 2012 ab.

Allen Mitwirkenden, dem OK, und vor allem den vielen zusätzlichen freiwilligen Helferinnen und Helfern sei an dieser Stelle für die vielen Einsatzstunden herzlich gedankt.

UB.

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