Leserbeitrag

SV Wohlenschwil im Ski-Weekend in Mellau/Damüls Österreich

Erlebnisreiches Wochenende

Marcel Siegrist
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Am Morgen des 10.März trafen sich die Teilnehmer des Ski-Weekends mehr oder weniger pünktlich vor der Halle Blau. Die üblichen notorischen Zuspäterscheiner waren aber für einmal rechtzeitig erschienen, bis auf einen, seine Frau hatte den Wecker gestellt.

Nach gut zwei Stunden Autofahrt sind alle gut in Mellau beim Hotel Bären angekommen, die Einen sogar mit einem Pickerl für die Landstrasse.

Da die Zimmer noch nicht bezugsbereit waren stürzten wir uns in die Ski- und Snowboardschuhe. Leider waren wir nicht die Einzigen mit dieser Idee (Mellau ist ein richtiges Carreisen-Skigebiet), eine gefühlte Million Ansteher zwangen uns erst einmal in die Après-Ski Bar. Gegen Mittag waren dann alle im grössten Skigebiet des Bregenzerwaldes unterwegs und genossen das wunderschöne Wetter und die hervorragenden Pisten.

Nachdem am Abend endlich alle einen geeigneten Platz zum schlafen gefunden haben gab es Wienerschnitzel mit Pommes-Frites und Apfelstrudel mit Vanillesauce zum essen. Im Anschluss an ein kurzes cool-down ging’s einen Stock tiefer in die Bärenhöhle zum wohlverdienten Feierabendbier. Das man zu unserer Verwunderung dort immer noch rauchen durfte trübte den Genuss des Getränks nicht wirklich. Aber der Mensch gewöhnt sich halt doch sehr schnell an neue Gewohnheiten. Immerhin konnten wir an der Jukebox in Kindheitserinnerungen schwelgen und so dem „10 weisse Tauben Wahnsinn“ entfliehen.

Nach einer mehr oder weniger ruhigen Nacht (die Schnarcher brachte man ja zwar noch in ein Zimmer, nicht aber die Huster) stärkten wir uns beim Morgenessen für die Pisten. Da das Wetter heute nicht mehr so richtig mitmachte konnte man bei der Talstation fast mit dem Auto bis zu den Gondeln vorfahren. Der Nebel war so für Einige Grund genug sich nicht mehr all zu viel sportlich zu betätigen.

Gegen 16.00 Uhr machten wir uns zufrieden und (noch) unverletzt wieder auf den Weg nach Hause, wo auch alle wieder gut angekommen sind. Besten Dank an Doris für die Organisation, schön war’s.

Benj Koller