Leserbeitrag
Stubete-Ausflug der Evang.- reformierten Kirchgemeinde Schönenwerd

Zu Besuch im Berner Seeland

Marcel Siegrist
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Die Stubete-Teilnehmer waren gespannt, was diese Reise Neues bringen werde. Denn für war ist das Reiseziel „ Finsterhennnen" im Berner Seeland unbekannt.

Von Schönenwerd in Richtung Solothurn fuhren wir auf der Autobahn, dann über über den „Buechiberg", da war noch etwas Hochnebel. Dann heiterte es immer mehr auf, und wir bestaunten die stattlichen Riegelbauten und die herbstlichen Blumen vor den Fenstern und in den Gärten.

Weiter auf der Fahrt schmückten symbolische Riesenwürfelzucker einen Kreisel, so wussten wir, dass wir in der Nähe von Aarberg sind, wo die bekannte Zuckerfabrik beheimatet ist, also schon im Berner Seeland angekommen.

Auf dem Bauernhof von Familie Gross erwartete uns ein feines Zmittag. In der heimeligen umgebauten Scheune durften wir uns an Tische setzen, die mit gelben Tischtüchern, Sonnenblumen sowie Herbstastern geschmückt waren.

Bis wir uns am Buffet bedienen durften, bewunderten wir die Gegenstände aus früheren Zeiten, die oben an der Wand aufgestellt waren. Ein Wollkarussell kam natürlich den vielen Strickerinnen bekannt vor, so wie vieles andere auch, das an die Vergangenheit erinnerte und interessante Gespräche über die „gute alte Zeit" auslöste.

Auf dem Nachmittagsprogramm stand eine Besichtigung der Gemüsekulturen im grossen Moos. Aus den Ausführungen von Herrn Gross konnten wir entnehmen, dass 400 Familien 60 verschiedene Gemüse anbauen und dass sie an 40 Handelsfirmen verkauft werden. Bis Ende September muss alles geerntet sein, sodass mit der Gründüngung Phacelia begonnen werden kann.

Überall säumten Kürbisparadiese die Strassen, und die kugeligen Gemüse leuchteten schon von weit her.

Über Moränenhügel führte die Fahrt weiter. Der Chauffeur Herr Mirer überraschte uns mit einer unhervorgesehen Fahrt, nämlich über den Mont Vully. Zwischen dem Murten,- Bieler und Neuenburgersee gelegen, ist der Mont Vully ein beliebtes Ausflugsziel. Durch die Rebberge und die „welschen" Dörfer mit Blick auf die Seen war es für alle ein besonderes Erlebnis.

Auf der Rückfahrt machten wir einen kurzen Kaffeehalt am Burgäschisee. Da genossen wir die beginnende Abendstimmung.

Christine Häfliger brachte von der Kirchenkommission Grüsse mit. Sie dankte Pfarrer Wilhelm für die wertvollen Informationen, die wir auf dem ganzen Weg von ihm mitbekamen, wünschte den Reisenden alles Gute und hoffte, dass dieser Tag noch lange in guter Erinnerung bleiben werde.

Bevor wir in Schönenwerd ankamen, richtete Pfarrer Wilhelm noch einen Dank an das Vorbereitungsteam sowie an den Chauffeur und wünschte den Stubete-Teilnehmern ein gutes Nachhausekommen. (imo)

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