Leserbeitrag
Sonne, Wind und Meer für Konfirmanden aus Wettingen und Neuenhof

Reformierte Kirche Wettingen-Neuenhof
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Sonnenuntergang Die Sonnenuntergänge am Meer waren spektakulär
Flacher geht nicht! Im Wattenmeer

In der letzten Sommerferienwoche fuhren die nächstjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Kirchgemeinde mit Pfarrer Lutz Fischer-Lamprecht auf die Hallig Hooge im nordfriesischen Wattenmeer. Vor allem die Wattwanderung begeisterte die Jugendlichen, während die Heimreise zu einer physischen und psychischen Herausforderung wurde.
Auf der Hallig absolvierten die Konfirmandinnen und Konfirmanden den grössten Teil ihres Konfirmandenunterrichts, der unter dem Motto «Horizonte» stand. Und dieser wurde deutlich erweitert. Auf der Hinreise ging es mit dem Nachtzug bis Hamburg und vor der Weiterreise wurde bei der Bahnhofsmission in Hamburg deutlich, wie christliche Freiwilligenarbeit einen ganz wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit leistet. Danach weitet eine Stadtführung vom Jungfernstieg zur Elbphilharmonie den Horizont der Reisegruppe. Nach einer insgesamt 24-stündigen Anreise kamen alle gesund und müde am Abend auf Hallig Hooge an. Endlich gab es «richtiges» Essen und ein «richtiges» Bett.
Das Thema «Horizonte» passte hervorragend zum weiten Horizont, den man auf Hooge in alle Richtungen hat. Flacher geht nicht! Besonders eindrücklich wurde die Weite bei der Wattwanderung auf den Japsand. Nur Wasser, trocken gefallener Meeresboden, Sand, Himmel und Wolken waren zu sehen. Der weitere Unterricht war von verschiedenen Lebensgeschichten geprägt, aber auch von der Frage nach gewaltfreier Kommunikation und von dem, was wir supergut können.
Die Lagerwoche ging schnell vorbei und bei der Abfahrt konnte niemand ahnen, dass die Rückreise zu einem kleinen Abenteuer werden würde. Schon auf dem Weg nach Hamburg war der Zug überfüllt, da nur 4 von 6 Wägen zur Verfügung standen. Im Hamburg stand eine Hafenrundfahrt und ein Besuch beim «Dialog im Dunkeln» auf dem Programm, bevor es mit dem NightJet zurück in die Heimat gehen sollte. Die gebuchten Liegewagen standen nicht zu Verfügung und der Zughalt in Baden wurde von der SBB kurzerhand gestrichen. Als der Zug überraschend dennoch hielt, wurde es recht hektisch, aber zum Schluss standen doch alle am Bahnsteig und verabschiedeten sich voneinander nach einem eindrücklichen Lager mit vielen Erlebnissen, die neue Horizonte eröffneten.

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