Leserbeitrag
Seniorenreise führte nach Grandson und Neuenburg

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Pünktlich um 8.30 Uhr konnten die Boninger Seniorinnen und Senioren, begleitet durch Behördenmitglieder, am ersten Sommertag zur diesjährigen Reise mit einem Car der Firma Wyss Reisen zu ihrem diesjährigen Ausflug aufbrechen. Die Reise der 41 Teilnehmenden führte zunächst nach Biel, wo im Restaurant du Lac ein erster Kaffeehalt auf dem Programm stand. Danach ging es weiter, dem Bieler- und Neuenburgersee entlang. Auf der Fahrt dorthin verdankte Gemeinderat Rolf Nussbaumer das Engagement der beteiligten Körperschaften. Eingeladen hatte nämlich die Einwohnergemeinde, organisiert wurde die Reise durch die Kulturgruppe rund um ihre Präsidentin Elsbeth Jäggi, und finanziert wurde das Ganze von der Bürgergemeinde. «Ohne das Zusammenwirken aller Beteiligten hätte die Reise in dieser Form nie stattfinden können», betonte Nussbaumer.

In Estavayer-le-Lac FR bestiegen die Reisenden das Schiff, das sie über den Neuenburgersee führte. Ziel war Grandson VD, ein geschichtsträchtiges Städtchen am westlichen Ende des Sees, und dort genehmigten sich die Ausflügler im Restaurant Cercle de la Voile das wohlverdiente Mittagessen.

Danach ging es per Car weiter nach Neuenburg, wo nach der Einnahme des Desserts am See die Besichtigung der malerischen, über 1000 Jahre alten Stadt auf dem Programm stand. Mit dem Touristenzug ging es hinauf auf den Schlosshügel, wo das zweitgrösste Schloss der Schweiz samt Stiftskirche auf die Reisenden wartete. Das dichte Strassen- und Gassengeflecht der Altstadt wusste speziell zu beeindrucken, und die Boningerinnen und Boninger wurden im Touristenzug mit den jeweils passenden Dokumentationen informiert. Entsprechend wussten nicht nur historische Sehenswürdigkeiten zu gefallen, sondern auch das eine oder andere lauschige Eckchen mit den vielen kleinen Geschäften und Bistrots.

Am späten Nachmittag erfolgte wiederum mit dem Car die Heimreise. Die kleine Schar traf gegen 19.30 Uhr in Boningen ein, wo das traditionelle Abschlussessen im Restaurant St. Urs bereitstand; ein kleiner Imbiss, der noch ein letztes gemütliches Beisammensein erlaubte, bevor jeder und jede wieder den Heimweg antrat. Alle waren glücklich über einen Ausflug, bei dem das Wetter mitgespielt hatte und keinerlei Wünsche offenliess.

Beat Wyttenbach

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