Leserbeitrag
Schulschliessungen kein Tabu mehr, wieso erst jetzt?

Benni Rosenkranz
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Mein Meinung zum Artikel "Schulschliessungen kein Tabu mehr" (Ausgabe vom 8.1.2021)

Ich versteh es wirklich nicht mehr. Zuerst gibt es voriges Jahr im Frühling eine Schulschliessung. Danach gehen die Schulen wieder auf. Als im Oktober die Fallzahlen stark anstiegen, laut BAG bis auf 10'000 pro Tag, wehrt man sich strikt gegen eine Schulschliessung, obwohl es genug Anzeichen gibt, dass sich die Schulen in Zukunft als Problem erweisen könnten. Aber nein, die Bildung ist ja so wichtig. Klar ist sie das, aber das Homeschooling wird von den Schulen fortlaufend verbessert. Ich bin zurzeit selbst Schüler an der und neuen Kantonsschule in Aarau und habe keine Probleme mit dem Homeschooling, da man mit Programmen wie "Microsoft Teams" und "Zoom" wirklich gut arbeiten kann. Und Schülern, die Schwierigkeiten haben, können die Lehrer fast jederzeit über einen Video Call oder per Chat erreichen.

Was mich stört, ist das man nach nur einer Woche im Homeschooling sagt, "Die Zahlen sinken ja, also können wir den Präsenzunterricht wieder aufnehmen." Aber wieso sinken die Zahlen denn? Vielleicht, weil man im Homeschooling war?

Dazu kommt noch, dass jetzt die ersten mutierten Formen des Virus aufgetaucht sind. Diese sollen noch ansteckender sein und sich schneller ausbreiten. Die Impfung wirkt zwar noch dagegen, aber wie viele Schüler werden den zurzeit im Aargau geimpft?

Hauptsache alle Läden und Restaurants schliessen, um den Besitzern eine wunderschön schwere Zeit zu bescheren. Und bei der nächsten Welle bleiben diese dann weiter geschlossen.

Ich finde die Entscheidungen der Behörden einfach lächerlich und nicht zu Ende gedacht.

Benjamin Rosenkranz, Unterkulm

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