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Rääbeliechtli, wo gasch hii?

Karin Brugger
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Auch in Teufenthal fand dieses Jahr eine schöne Tradition und für die Kinder ein wichtiges Erlebnis im Jahresrhythmus statt. Der Räbelichtli-Umzug durch's Dorf wurde von den Bewohnerinnen und Bewohnern herzlich aufgenommen. Und feinstimmig gesungen wurde mit grossem Eifer: "Ich geh mit meiner Laterne, das ebenfalls schiftdeutsche Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne oder auf alemannisch Rääbelichtli, wo gasch hii?

Auch die ganz Kleinen der Spielgruppe "Sternschnuppe" aus dem Dorf waren unterwegs.

Früher einmal gingen die Frauen vom Berg mit der Räbe, dem Licht- und Wärmespender zugleich, durch die kärglich beleuchteten Strassen ins Dorf zum Dankesgottesdienst. Das war einst.

Heute können die so kreativ, kunstvoll geschnitzten Räben und die schönen Laternen ebenso ihr Licht in die Dunkelheit bringen. Und es ist ein Volksanlass nicht nur für die Kleinen: Schülerinnen und Schülern der oberen Klassen begleiteten den Umzug. Danach durften alle gerne einen wärmenden Herbstteee entgegennehmen. Das schöne Bild der 100 leuchtenden Räben und ebenso leutenden strahlender Kindergesichter bleibt noch lange in Erinnerung.

Der Schulleiter und sein Team danken allen Beteiligten für ihr Engagement und ihr Mitwirken an diesem schönen Brauch.

Andy Huwyler, Schulleiter