naturschutzverein Würenlingen
Vereinsreise Naturschutzverein Würenlingen / Greifvogelstation Berg am Irchel und Naturzentrum Thurauen

Helen Häberli
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Bild: Helen Häberli
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(chm)

Schon die gut zweistündige Anreise per Bus und Zug durch die schöne Landschaft des Zürcher Weinlandes zum, in Luftlinie nicht mal 30 km entfernten Berg am Irchel, war sehr abwechslungsreich. 
In der Greifvogelstation, die auf eine über 60-jährige Geschichte zurückblicken kann, wurden wir von einem jungen Mitarbeiter sehr kompetent und mit sichtlicher Begeisterung für die Greifvögel und Eulen durch die Anlage geführt. Wir durften einige Pfleglinge aber auch Tierpräparate aus nächster Nähe betrachten.
Die Greifvogelstation, nimmt jederzeit verletzte oder geschwächte Greifvögel und Eulen auf und arbeitet eng mit dem Tierspital Zürich zusammen. Sie pflegt die Vögel artgerecht bis sie wieder fähig sind, in die Freiheit entlassen zu werden.

Wer also einen verletzten oder geschwächten Greifvogel findet, kann ihn direkt in die Greifvogelstation Berg am Irchel bringen oder ihn vom Tierrettungsdienst abholen lassen.


Ein gut 2 km langer Spaziergang führte uns nach dem Mittagessen zum Naturzentrum Thurauen, das dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiern kann.
 Die Thurauen sind das grösste Auengebiet des Schweizer Mittellandes.


Durch Flussbegradigungen, Trockenlegung und Umwandlung in Landwirtschaftsland und Siedlungsflächen sind über 90% der ursprünglichen Flussauen in der Schweiz zerstört worden. Dabei sind sie auch für den Menschen von grosser Bedeutung, denn Auen schützen vor Überschwemmungen, sorgen für sauberes Trinkwasser und sind wertvolle Erholungsgebiete.


Mit dem Projekt «Hochwasser und Auenlandschaft Thurmündung» hat die Thur nicht nur ihre Dynamik zurückerhalten. Es ist auch die bisher schweizweit einmalige Verknüpfung von Naturschutz, Hochwasserschutz und Tourismus.

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