leserbeitrag
Vereinsreise der Musikgesellschaft Niedergösgen

Mirjam Friker
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Bild: Mirjam Friker

Bild: Mirjam Friker

(chm)

Kürzlich machten sich 20 Mitglieder der Musikgesellschaft Niedergösgen an einem Samstagmorgen mit dem Zug auf die Vereinsreise. Leider sagte der Wetterbericht nichts Gutes voraus.

Das Reiseziel war nur den beiden Organisatorinnen bekannt und im Vorfeld wurde fleissig gerätselt, wo es hingehen könnte. Die Reise führte nach Basel St. Johann, wo auch das erste Rätsel gelöst wurde: Es ging in die «Axtbude». Um die Zeit bis zum Start des Anlasses zu überbrücken, wurden noch Nägel eingeschlagen, Dartpfeile und Säckchen geworfen oder die Kräfte auf dem Sofa geschont. Nach einer kurzen Einführung waren die MGN-Mitglieder an der Reihe die Axt korrekt und möglichst zielgenau auf die Holzzielscheibe zu werfen. Die anfangs skeptischen Blicke verschwanden mit jedem Übungswurf ein bisschen mehr. Dank der richtigen Technik blieb die Axt bei den meisten (einige konnten es von Anfang an) immer häufiger in der Zielscheibe stecken. Nach einigen Probewürfen gab es ein Turnier, bei welchem jeweils zwei Personen gegeneinander antraten und nach fünf Würfen ein Sieger erkoren wurde. Nach fleissigen Duellen und immer besser werdenden Würfen gab es zum Schluss zwischen den Besten noch den Halbfinal und den Final. Im Letzteren schlug der Vereinspräsident den Dirigenten und wurde zum Sieger erkoren. Anschliessend ging es mit dem Zug weiter nach Grellingen. Von da aus machte man sich auf den Weg ins Kaltbrunnental. Unterwegs gab es im «Chessiloch» die Mittagspause, wo man das mitgebrachte Picknick genoss. Nach der gemütlichen und unterhaltsamen Rast ging die Wanderung weiter durchs Kaltbrunnental, mit diversen Höhlenbegehungen und Klettereien, in Richtung Meltingen. Zu Beginn der Wanderung war es noch meistens trocken, doch danach setzte leichter Regen ein. Dank guter Regenausrüstung, die fast alle dabeihatten, verdarb der Regen aber niemandem die gute Laune. Als sich die Schleusen richtig öffneten, sassen zum Glück schon alle im Bus nach Laufen. Von dort ging es wieder zurück nach Hause. Dort angekommen, genoss man zum Abschluss des tollen Tages ein gemeinsames Abendessen. Vielen Dank den beiden Organisatorinnen! (mf)