cVP Muri
Nominations- und Parteiversammlung der CVP vom 10. Juni 2021

Ivo Krummenacher
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(chm)

1. Nominationen

An der gut besuchten Nominations- und Parteiversammlung der CVP im Refektorium im Kloster Muri wurden zu Beginn die Nominationen im Hinblick auf die Gesamterneuerungswahlen vom 26. September 2021 vorgenommen. Parteipräsident Felix Köpfli stellte Carolynn Handschin-Tanner als Kandidatin der CVP für den frei gewordenen Sitz im Gemeinderat vor. Die Entlebucherin mit Wurzeln in Madagaskar lebt mit ihrem Mann und ihren zwei erwachsenen Kindern seit 11 Jahren in Muri und war fast acht Jahre in der Schulpflege Muri tätig. Momentan arbeitet sie als Fachlehrerin in Merenschwand. «Ich sehe mich als Person, die anpackt und konstruktiv nach Lösungen sucht», so die 45-jährige Kandidatin.

Weiter nominierte die CVP Jan Bühler als Mitglied der Finanzkommission. Er wohnt mit einer Familie seit 2018 in Muri und ist in auch hier aufgewachsen. Der 42-jährige ist aktuell als Geschäftsführer für eine private Spitex-Organisation tätig.

Weiter wurden Urs Hoppler und Priska Kreyenbühl als Mitglieder der Steuerkommission nominiert.

2. Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2021

Im Anschluss an die Nominationen haben Daniel Räber, Mitglied des Gemeinderats der CVP und Gast Hanspeter Budmiger, Gemeindepräsident, zu einer Auswahl von Traktanden der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2021 erläuternde Ausführungen gemacht.

Die Perimeter- und Projektanpassung des Baukredits für die Sanierung der Unterführung beim Mürlefeld wurde nach Klärung einiger Fragen grossmehrheitlich unterstützt. Bemängelt wurde das Vorgehen in Sachen Velowegverbindung vom Bahnhof Richtung Süden. Hierzu gab es einige Voten, die auf die verpassten Chancen aufmerksam gemacht haben, um den Veloweg realisieren zu können.

Bei Traktandum 5, der Genehmigung des Vorvertrags zur Durchführung einer Landumlegung und zum Abschluss eines Kaufvertrags mit der Leuthard Immobilien AG, konnte die Mehrheit der CVP nicht überzeugt werden. Auch wenn bei einer Ablehnung der Gemeinde Muri gewisse rechtliche Risiken drohen, sprach sich die CVP gegen die Genehmigung des Vorvertrags aus. Die im Vorvertrag vorgesehene Entschädigung der Gemeinde für die Abtretung ihres Anteils am Areal beim Bahnhof Muri von 4,366 Millionen Franken sei zu tief, so die Auffassung der überwiegenden Mehrheit der Anwesenden.

Hanspeter Budmiger und Daniel Räber erläuterten danach die Anträge zur neuen Führungsstruktur an der Schule Muri, die im Zuge der vom Aargauer Stimmvolk beschlossenen Auflösung der Schulpflegen eingeführt werden muss. Das Vorhaben wird von der CVP vollumfänglich unterstützt.

Zum Abschluss nahmen die Anwesenden die Ausführungen von Gemeindepräsident Hanspeter Budmiger zur Rechnung 2020 zur Kenntnis. Diese schliesst mit einem Überschuss von 4,7 Millionen Franken ab, was äusserst erfreulich ist. Das Nettovermögen der Murianerinnen und Murianer erhöhte sich im letzten Rechnungsjahr auf 1366 Franken pro Kopf.

Unter Verschiedenes wurde kurz noch Bezug zu Traktandum Nr. 7, der ICT für die Schule Muri, genommen. Auch wenn ein Ausbau auf ein 1:1 Computing bei den Oberstufenschülerinnen bereits heute sinnvoll wäre, unterstützt die CVP den Antrag des Gemeinderats. Es wird jedoch erwartet, dass in naher Zukunft nach Möglichkeiten gesucht wird, um alle Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler mit einem Laptop auszustatten.

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