gemeindenachricht
Danke sagen für die reichen Gaben

Rudolf Schnyder
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Bild: Rudolf Schnyder

Bild: Rudolf Schnyder

(chm)

Für einmal war die Kirche St.Theodul in Welschenrohr nicht nur mit Leuten aus dem Dorfe, sondern auch mit Leuten aus anderen Thaler Dörfern von Laupersdorf bis Gänsbrunnen sehr gut besetzt. Männer, Frauen und Kinder der Trachtenvereinigung Thal, eingekleidet in festlicher Tracht, trugen in Weidenkörben Früchte, Obst, Gemüse, Getreide, Brote und Züpfen zum mit Blumen geschmückten Altar. Nach dem Einzug zu Jodelklängen des Gloggejodel begrüssten Andrea Allemann, Leiterin des Pastoralraumes Dünnernthal, und der reformierte Pfarrer Burkhard Müller (Welschenrohr) alle zum ökumenischen Gottesdienst. «Wir sind dankbar, miteinander zu feiern, dieses Jahr war ein eher schwieriges Jahr für die Feldfrüchte mit Frost im Frühling, Hagel im Sommer und der Nässe», erwähnte Burkhard Müller. Andrea Allemann segnete die vor den Altar hingelegten Feldfrüchte als Schätze der Natur. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied «Erfreue dich, Himmel» und dem Psalm 104, im Wechselgebet gelesen, erwähnte Andrea Allemann: «Der Psalm zeigt das Bild der ganzen Schöpfung, er öffnet unsere Augen. Die aufrichtige Freude an der Schöpfung beginnt im eigenen Herzen.» In seiner Predigt nahm Pfarrer Burkhard Müller Bezug auf den Liedtext.

«Kleines Senfkorn Hoffnung, mir umsonst geschenkt, werde ich dich pflanzen, dass du weiter wächst, dass du wirst zum Baume, der uns Schatten wirft, Früchte trägst für alle, alle, die in Ängsten sind.»

Heimatliche Klänge

Der Jodlerklub Rosinlital Welschenrohr (Leitung: Maya Christ) sang bekannte, zum Gottesdienst passende Jodellieder. So erklangen «Am Morge», «Johr y, Johr us», «Üse Vatter» und «Mir bittet um de Säge». Die heimatlichen Klänge wurden in sehr reinem Klang, stimmlich ausgewogen und in wundervoller, den sakralen Raum ausfüllender Harmonie vorgetragen. Die Trachtenleute Priska Gautschi und Hans Probst trugen die Fürbitten vor. Musikalisch wurde die Feier auch vom Organisten Urban Fink begleitet. Das Opfer wird dem Foyer Allalin, Oberbipp, überwiesen. Anschliessend an den Gottesdienst traf sich die Festgemeinde draussen vor der Kirche bei Jodelklängen zu einem von den Landfrauen und dem Pfarreirat Welschenrohr vorbereiteten Apéro mit Bauernbrot, Zopf und Gebäck, und es gab viele interessante Gespräche unter Thalern.

Rudolf Schnyder

Auf dem Bild: Frauen, Männer und Kinder der Trachtenvereinigung Thal trugen, begleitet von Jodelklängen, in Weidenkörben Früchte, Obst, Gemüse, Getreide, Brote und Züpfen in die Kirche. Links aussen Pfarrer Burkhard Müller und Andrea Allemann, Leiterin des Pastoralraumes Dünnernthal.

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