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Bergwanderung von Chandolin über den Illpass zum Lac Noir

Werner Studer
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Bild: Werner Studer

Bild: Werner Studer

(chm)

Früh machten sich Helena und Werner Studer mit 13 Teilnehmern auf den weiten Weg ins wunderschöne und vielseitige Val D’Annivier. Auf der schmalen und abenteuerlichen Strasse, teils in den Felsen gehauen und zahlreichen Haarnadelkurven, schlängelte sich das Postauto von Sierre nach Chandolin hinauf. Der Tiefblick über die steilen Felswände hinunter war nicht jedermanns Sache, doch der Postauto-Chauffeur brachte uns sicher vor Ort.

Nach dem Startkaffee im Restaurant Le Chalet wanderte man über einen steilen Bergweg, umsäumt mit Erika und Heidelbeeren, via Illssepass zum Illpass. Auf dem Pass hatte man eine wunderschöne Rundumsicht und der schweisstreibende Anstieg von 680 Höhenmeter war schnell vergessen. Je nach Lichteinfluss wechselten sich die Farben des Illsees, des Wäschtsees und eines namenlosen Sees. Im Hintergrund erhebt sich das mächtige Illhorn, das Rothorn und das Schwarzhorn. Auf der anderen Talseite hat man einen wunderschönen Blick zurück ins Val d’Annivier bis nach Vissoie hinunter.

Nach der Mittagsrast ging es einer Bergflanke entlang zum Lac Noir. Mit einer Bewilligung könnte man in diesem See auf Forellenfang gehen. Wir liessen es aber sein und wanderten nach einer kurzen Pause weiter zur Seilbahnstation Le Tsapé. Auf der Terrasse des Bergrestaurants Le Tsapé, bei Kaffee und Kuchen, oder einem Gläschen Wein, liess man diesen prächtigen Wandertag ausklingen. Mit dem Sessellift ging es zurück nach Chandolin. Es blieb uns noch etwas Zeit, den Ort zu besichtigen, bevor wir uns endgültig auf den Heimweg machten.

Programm und Information: www.bergwandergruppe-olten.ch

Auskünfte unter 079 570 05 02 oder wernerstu@bluewin.ch

Sibylle Reimann

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