leserbeitrag
2-tägige Vereinsreise der Männerriege Horriwil zur Anenhütte

Urs Schürch
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Bild: Urs Schürch

Bild: Urs Schürch

(chm)

Früh am Samstagmorgen besammelten wir uns zu unserer
2-tägigen Vereinsreise ins Lötschental im Wallis. Nicht bei besten Wetterbedingungen fuhren wir mit dem Bus nach Herzogenbuchsee, danach mit der Bahn über Bern nach Goppenstein. Anschliessend fuhren wir mit dem Postauto weiter bis zur Endstation Fafleralp.

Zur bevorstehenden Wanderung konnten wir uns noch im Restaurant teils mit einer feinen Chässchnitte, Suppe oder Sandwich stärken, damit wir genügend Kraft für den Aufstieg hatten. Nach der Stärkung mussten wir die Regenutensilien anziehen, denn das Wetter spielte nicht nach unseren Wünschen mit. Trotzdem marschierten wir los mit dem Ziel zur Anenhütte auf 2358 Meter gelegen. Es ging gefühlt immer nur teils steil aufwärts. Mit einigen Zwischenhalts erreichten wir nach dem Motto der Weg ist das Ziel endlich die Anenhütte. Ob nass vom schwitzen oder vom Regen genossen wir anschliessend eine warme Dusche um mit der nötigen frische das Apéro zu geniessen. Ein 4-Gang-Menu wurde uns zum Abendessen serviert. Die durch die Wanderung verlorene Flüssigkeit im Körper konnten wir den ganzen Abend wieder ergänzen, damit wir am Sonntag kein Flüssigkeitsdefizit hatten. Schlafpause von ein paar Stunden sorgten in einem 10-Bett-Zimmer für manche aber nicht wirklich erholend. Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung, sollte man meinen, aber für einige war das Aufstehen etwas zu früh und demnach das Morgenessen noch nicht richtig zum Geniessen.

Anschliessend wurde wieder gepackt und ein paar Männerriegler gingen zwischendurch noch auf Steinbocksuche, bevor der Abstieg wieder angetreten wurde. Die Aussicht beim Abstieg war teils wunderbar, abwechselnde Aufhellungen liessen die Landschaft trotzdem in voller Pracht erscheinen. Via Guggisee und Guggistafel kamen wir wieder zum Ursprungsort der Fafleralp. Im Restaurant konnten wir uns nochmals verpflegen, bevor wir wieder den Heimweg mit Postauto, Bahn und Bus antraten. Müde, aber gleichwohl mit schönen Erinnerungen sind wir wieder zu Hause in Horriwil angekommen.

Unserem Organisator Sepp Reinhart möchten wir ein herzliches Dankeschön für diese unvergessliche Vereinsreise aussprechen.