Leserbeitrag
Kostenloser Home Instead Ratgeber: "Senioren vor Betrug schützen"

Hansjörg Käser
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Der Enkeltrick und andere Betrugsformen: Wie man seine Angehörigen davor schützt

Immer wieder werden ältere Leute von skrupellosen Betrügern ausgenommen. Neben dem finanziellen Schaden entsteht oftmals auch ein psychischer Stress. Die betroffenen Senioren schämen sich zutiefst. Dabei könnten solche Situationen einfach verhindert werden. Ein neuer Ratgeber, den Home Instead gemeinsam mit der Kantonspolizei Zürich entwickelt hat, zeigt auf wie man sich und seine Angehörigen schützt.

Steinmaur, 5. September 2017 – Der Ratgeber, der mit Unterstützung der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Zürich, entstanden ist, informiert über häufig angewendete Betrugsmethoden wie Telefonbetrug, Haustürgeschäfte, falsche Gewinnversprechen oder Phishing. Ebenso erläutert der Ratgeber warum Senioren zum Ziel werden können. Er zeigt aber auch konkrete Massnahmen auf, mit denen sich Betrugsfälle vermeiden lassen.

Altbekannte Betrugsformen halten sich hartnäckig

Obwohl man inzwischen gut darüber Bescheid weiss, halten sich gewisse Betrugsformen hartnäckig. Dazu gehört der sogenannte Enkeltrick, der auch nach Jahren nicht aus den Schlagzeilen verschwindet. «Es kommt regelmässig vor, dass Betrüger die Gutgläubigkeit, Hilfsbereitschaft und Fürsorge älterer Menschen skrupellos auszunutzen», so Rolf Decker, Projektleiter der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Zürich. «Die Betrüger erweisen sich meist als enorm kreativ, wenn es um Mittel und Wege geht, um an das Geld, die Wertgegenstände oder das Eigentum ihrer Opfer zu gelangen».

Fürsorge und Einsamkeit werden ausgenutzt

Warum werden gerade Senioren Opfer von solchen Betrugsformen? Manchmal ist es auf nachlassende geistige Wachheit der Betagten zurückzuführen, zum Beispiel aufgrund einer beginnenden Demenz. Andere Senioren wiederum sind einsam und freuen sich ganz einfach, wenn jemand mit ihnen Kontakt aufnimmt. Die Folge: Ältere Menschen fassen schnell Vertrauen und werden unvorsichtig. Beim Enkeltrick kommt hinzu: «Grosseltern würden für ihre Enkelkinder so ziemlich alles tun!», so Decker. Das ist auch Betrügern bewusst, die die Fürsorge und Hilfsbereitschaft älterer Menschen skrupellos ausnutzen.

Verhaltensregeln helfen Betrüge zu verhindern

Das muss nicht sein. «Die Berücksichtigung einiger weniger, dafür aber besonders wichtiger Verhaltensregeln macht es Betrügern schwerer, ihre Methoden erfolgreich anzuwenden», so Decker. «Aufgrund unserer alltäglichen Arbeit mit Seniorinnen und Senioren wissen wir aber, dass das notwendige Wissen für die eigene Sicherheit oft fehlt. », so Hansjörg Käser, Geschäftsführer von Home Instead ZH-Unterland/Aargau-Ost. «Aus diesem Grund haben wir, mit Unterstützung der Kantonspolizei Zürich, diesen Ratgeber entwickelt. Es ist unser Ziel Familien und ihre Angehörigen für die Problematik zu sensibilisieren und langfristig vor Betrugsfällen zu schützen».

Weitere Auskünfte:

Hansjörg Käser, 043 422 60 00

hansjoerg.kaeser@homeinstead.ch

Zu Home Instead

Home Instead Seniorenbetreuung ist der weltweit führende Anbieter für die Alltagsbegleitung und Betreuung von Senioren in ihrem vertrauten Zuhause. Der private Dienstleister betreibt 18 Nie­der­lassungen in der gesamten Schweiz. Die Kunden werden stets durch Betreuende – sogenannte CAREGiver – der regional am nächsten gelegenen Geschäftsstelle betreut. Das Dienst­leistungs­angebot ist breit gefächert und flexibel nutzbar.

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