Leserbeitrag

Forstkommission der Bürgergemeinde Dulliken: 20 Jahre Waldchutzen

Drucken
Teilen

Forstkommission der Bürgergemeinde Dulliken

20 Jahre Waldchutzen

Entstehung

Die Waldchutzen gibt es schon bald 20 Jahre.

Nach dem Lotharsturm im Dezember 1999 haben Bürgerrat und Forstkommission eine Freiwilligengruppe für die Aufräumarbeiten im Wald gebildet. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht der Revierforst beim Aufräumen zu Helfen. Initianten waren aus der Forstkommission: Urs Bärtschi, Heini Henzmann Sen., vom Bürgerrat: Markus Friker, Kurt Arnold.

Es gab viel zu tun, besonders beim Rastplatz Borstrain, der mit umgestürzten Bäumen fast ganz zugedeckt war. In dieser Zeit halfen die Waldchutzen auch viele neue Bäume anzupflanzen. In den ersten Jahren wurden diese liebevoll gepflegt und vom wild, wachsenden Dornengebüsch befreit. Aus diesen Anfängen entwickelte sich ein anspruchsvolles Programm für Pflege im Wald und Unterhalten von Rastplätzen, Waldwegen, Ruhebänke, Waldweiher und weiteres, immer mit dem Ziel für die Einwohner von Dulliken eine gepflegte Nacherholungszone zu präsentieren.

Was machen die Waldchutzen?

Die Waldchutzen treffen sich an 8-10 Samstagen im Jahr. Die Forstkommission organisiert die Arbeiten, welche im Wald nötig sind. Einen grossen Umfang der Arbeiten nimmt die Pflege der Weihnachtsbäume ein. Ein Hauptanliegen ist auch der Unterhalt des Rastplatzes Borstrain. Öfters müssen Tische und Bänke mit neuen Eichenbrettern versehen werden und leider müssen wir auch gelegentlich sauber machen.

Die Aufgaben der Waldchutzen sind vielfältig wie Unterhalt von Waldwegen, Bäume und Sträucher schneiden an Wegrändern, neue Ruhebänke setzen und wenn nötig die Waldweiher unterhalten.

Der Unterhalt des Waldes ist dem Forstbetrieb Niederamt übertragen.

Die Waldchutzen haben auch mehrmals der Revierforst mit Waldarbeiten geholfen. Sie haben neue Bäumlein gesetzt, Dornengebüsche entfernt und nach dem Holzfällen herumliegende Äste weggeräumt.

Weihnachtsbäume

Die Pflege der Weihnachtsbäume, beim Wegweiser und in der Büchs ist sehr aufwändig. Es steckt viel Arbeit dahinter und das Gras muss 2-3 Mal mit den kleinen Motormähern entfernt werden. Vor allem im Frühling werden durch die Waldchutzen viele Rot- und Nordmannstannen gesetzt, an einem Samstag jeweils mehrere Hundert Tännlein. Im Dezember werden die Weihnachtsbäume in unserem Holzschopf dann verkauft.

Letzte Objekte

Die Waldchutzen haben im Frühling an verschiedenen Orten neue Bänke aufgestellt oder ersetzt.

Im Juni und Juli haben sie den Holzsteg vom Büchs zum Junkerbrünneli neu erstellt. Das Holz hat uns die Bürgergemeinde Starrkirch zur Verfügung gestellt.

Aufruf

Die Waldchutzen machen diese Waldarbeiten zum Wohle der Bevölkerung sehr gerne, und schätzen es wenn sie genutzt werden. Wir hoffen aber, dass die Bevölkerung zum Wald und den Anlagen Sorge tragen.

Besten Dank.

Eduard Hofer.