Leserbeitrag

Ein Horrorspektaktel der besonderen Art

Fabienne Schmid
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Am Freitag, den 25. Oktober war es so weit: gegen 19.00 Uhr fanden sich etwa 40 Kinder beim Pfarreizentrum in Zufikon zum zweiten Horrorfestival der Jubla Zufikon ein. Nachdem sie vom leicht gruseligen, aber harmlosen Türsteher ihre Badges bekommen hatten, konnte der Spass dann auch schon losgehen. Auf dem Areal gab es verschiedenste Attraktionen mit unterschiedlichen Gruselfaktoren.

Auf der Tour durch das Festival konnte man sich vom Liftboy zu einem Candlelight Dinner bringen lassen, bei dem es die eine oder andere unerwartete Wendung gab. Wem das nicht zusagte, der konnte sich stattdessen in die liebevoll eingerichtete Wolfshöhle im Keller des Hauses trauen. Doch man durfte sich nicht durch den netten Schein in Sicherheit wiegen lassen: Wo eine Wolfshöhle ist, da sind auch Werwölfe. Hat man die Werwölfe hinter sich gelassen, so ging es vorbei am Rattenkäfig, wo man sich durch einen schwierigen Parcours aus Lichtschranken schlängeln musste, um keinen Alarm auszulösen.

Hat man dies dann geschafft, so war dann die Gelegenheit günstig, sich im Restaurant Avomir zu stärken. Doch auch dort hatte man das Gefühl, ständig beobachtet zu werden: Die Mandarinen hatten alle Augen, und einige sollen sogar lebendig gewesen sein.

So gestärkt ging es dann weiter in die Fear Zone: Der Ort, wo die richtig bösen Monster wohnen. Es gab zwar keine Hexe im Lebkuchenhaus, aber Untote im Schlüsselhaus. Wer sich dort mit seinen Freunden hinein gewagt hatte, musste den Schlüssel finden, um weiter zu kommen. Jedoch gab es dort auch die Überraschungen der gruseligen Sorte. Wem das immer noch nicht schaurig genug war, der konnte sich dann ganz allein in die Gasse der Gnome begeben. Diese Gasse kam zu diesem Namen, weil dort immer wie aus dem Nichts finstere Gnome aufgetaucht sind,. Doch kaum hat man sie gesehen, waren sie schon wieder weg, um von wo anders her wieder aufzutauchen.

Um sich die Wartezeiten zwischen den Attraktionen zu verkürzen konnte man sich auch auf den Jahrmarkt begeben. An verschiedenen Ständen konnte man seine Geschicklichkeit demonstrieren und dabei kleine Preise gewinnen.

Hatte man dies nun alles hinter sich, ging das Festival erst richtig los: Wer sich so richtig gegruselt hatte, der durfte nun in der Geisterdisco zeigen, was er auf der Tanzfläche kann. Dort konnte man dann auch einige der schrecklichsten Geister auf eine neue Art kennen lernen.

Johannes Weinbuch,